Auto-Akku in 1 Minute wechseln:
Erster Industrie-Standard im Anmarsch
Wechsel-Akkus bei Elektroautos werden immer wieder ins Gespräch gebracht, die Hersteller gehen hier aber gemeinhin nicht mit. Das könnte sich aber von China ausgehend ändern. Dort hat man sich jetzt zumindest auf einen Industriestandard geeinigt.
Die zuständige staatliche Regulierungsbehörde SAMR hat die Spezifikationen für den Standard jetzt anerkannt. Offiziell werden diese ab dem 1. November Gültigkeit erlangen. Ausgearbeitet wurden die Technologien dahinter in Zusammenarbeit von Elektroauto-Herstellern wie NIO, Beijing Electric Vehicle und Geely.
Der Standard umfasst dabei nicht nur Bauformen von Akkus und die zugehörigen Aufhängungen am Fahrzeug. Auch das grundlegende Design von Wechselstationen und verschiedene Testverfahren zur Gewährleistung der Sicherheit gehören mit zu dem Gesamtpaket. Dadurch soll die Elektromobilität flexibler und leichter zu handhaben werden, was letztlich die Akzeptanz bei den Verbrauchern weiter steigern soll.
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Wenn sowohl Fahrzeuge als auch Akkustationen gemäß des Standards aufgebaut sind, wird es möglich sein, den Stromspeicher im Fahrzeug binnen weniger als einer Minute auszutauschen. Dafür fährt der Fahrer mit seinem Auto einfach in eine Wechselstation, die ein wenig an eine Waschanlage erinnert. Die dortigen Vorrichtungen nehmen den Akku aus dem Boden des Fahrzeugs und klinken anschließend ein frisches System ein.
Das System soll vor allem dort Vorteile versprechen, wo die wenigsten Nutzer über einen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss verfügen - wie es in den chinesischen Großstädten überwiegend der Fall ist. Ob sich das Konzept international durchsetzen kann, bleibt sicher abzuwarten. Möglich ist dies aber durchaus, wenn die chinesischen E-Auto-Hersteller es erfolgreich schaffen, sich auch in den westlichen Märkten zu etablieren.
Der Standard umfasst dabei nicht nur Bauformen von Akkus und die zugehörigen Aufhängungen am Fahrzeug. Auch das grundlegende Design von Wechselstationen und verschiedene Testverfahren zur Gewährleistung der Sicherheit gehören mit zu dem Gesamtpaket. Dadurch soll die Elektromobilität flexibler und leichter zu handhaben werden, was letztlich die Akzeptanz bei den Verbrauchern weiter steigern soll.
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Wenn sowohl Fahrzeuge als auch Akkustationen gemäß des Standards aufgebaut sind, wird es möglich sein, den Stromspeicher im Fahrzeug binnen weniger als einer Minute auszutauschen. Dafür fährt der Fahrer mit seinem Auto einfach in eine Wechselstation, die ein wenig an eine Waschanlage erinnert. Die dortigen Vorrichtungen nehmen den Akku aus dem Boden des Fahrzeugs und klinken anschließend ein frisches System ein.
Flexible Akku-Wahl
Dieser Vorgang soll nicht nur dafür sorgen, dass zur Neige gehende Ladungen zügig ersetzt werden können. Der Fahrer soll auch flexibler auf die anstehenden Anforderungen eingestellt sein können. Wenn man nur einige kurze Strecken zu erledigen hat, genügt hier ein kleineres Akkumodell, wahlweise kann man sich auch mit einem größeren Speicher versorgen lassen, um eine weitere Distanz zu schaffen.Das System soll vor allem dort Vorteile versprechen, wo die wenigsten Nutzer über einen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss verfügen - wie es in den chinesischen Großstädten überwiegend der Fall ist. Ob sich das Konzept international durchsetzen kann, bleibt sicher abzuwarten. Möglich ist dies aber durchaus, wenn die chinesischen E-Auto-Hersteller es erfolgreich schaffen, sich auch in den westlichen Märkten zu etablieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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