Tesla ohne Mensch am Fahrersitz:
Tests zeigen, dass das möglich ist
Am vergangenen Wochenende kam es in Texas zu einem Unfall, bei dem ein Tesla-Auto von der Straße abkam, gegen einen Baum prallte und ausbrannte. Dabei starben zwei Menschen. Das Besondere dabei: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit saß kein Fahrer am Steuer.
Der Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag und Polizei sowie Feuerwehr erklärten schon kurz danach, dass der Fahrersitz leer gewesen sei. Deshalb sei auch davon auszugehen, dass der Unfall mit einer missglückten Vorführung des Autopiloten von Tesla zu tun gehabt habe.
Dennoch folgte kurz danach das Gegenargument von Tesla und seinen Fans, wonach das gar nicht möglich sein könne, da die Fahrzeuge des US-amerikanischen Autobauers so etwas aus gleich mehreren Gründen nicht zuließen. Elon Musk schrieb, dass das Unfallfahrzeug keinen Full Self-Driving (FSD)-Modus hatte und auch der Autopilot (laut ersten Erkenntnissen) nicht aktiv gewesen sei.
Denn man hat mit einem Tesla Model Y auf einer Teststrecke ausprobiert, wie man das Auto ohne Fahrer zum Laufen bzw. Fortbewegen bekommt und das war nicht allzu schwer. Genauer gesagt hängte man eine mit einem Gewicht beschwerte Kette an das Lenkrad und schnallte den Gurt an.
Das Urteil von Consumer Reports ist laut einem Bericht von CNBC entsprechend eindeutig: "In unserem Test konnte das System nicht nur nicht sicherstellen, dass der Fahrer aufmerksam war - es konnte nicht einmal feststellen, ob überhaupt ein Fahrer anwesend war", sagte Jake Fisher, der bei der Organisation für Autotests hauptverantwortlich ist.
Auch die von Elon Musk angesprochene Voraussetzung von Fahrspurlinien sei laut Fisher kein Ausschlusskriterium: "Jedes System, das auf Fahrspurlinien schaut, kann ausgetrickst werden. Es kann etwas als solche sehen, das keine ist, wie etwa einen Teerstreifen, auch ein Bordstein kann als Fahrspurlinie interpretiert werden und so weiter."
Dazu kommt, dass Tesla nur eine Linie erfordert, während andere Hersteller für den Betrieb eines Assistenzsystem zwei voraussetzen. Fisher: "Tesla fällt hinter andere Autohersteller wie GM und Ford zurück, die bei Modellen mit fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen Technologien einsetzen, die sicherstellen, dass der Fahrer auf die Straße blickt."
Siehe auch:
Dennoch folgte kurz danach das Gegenargument von Tesla und seinen Fans, wonach das gar nicht möglich sein könne, da die Fahrzeuge des US-amerikanischen Autobauers so etwas aus gleich mehreren Gründen nicht zuließen. Elon Musk schrieb, dass das Unfallfahrzeug keinen Full Self-Driving (FSD)-Modus hatte und auch der Autopilot (laut ersten Erkenntnissen) nicht aktiv gewesen sei.
Sicherheitsmaßnahmen lassen sich leicht austricksen
Schließlich hieß es auch noch, dass ein Betrieb ohne einen Menschen auf dem Fahrersitz aufgrund gleich mehrerer technischer Sicherheitsmaßnahmen gar nicht möglich sei. Doch zumindest das konnte Consumer Reports widerlegen. Denn die renommierte US-amerikanische Verbraucherzeitschrift bzw. -organisation (die man in etwa mit der Stiftung Warentest vergleichen kann) hat demonstriert, dass man die Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht umgehen kann.Denn man hat mit einem Tesla Model Y auf einer Teststrecke ausprobiert, wie man das Auto ohne Fahrer zum Laufen bzw. Fortbewegen bekommt und das war nicht allzu schwer. Genauer gesagt hängte man eine mit einem Gewicht beschwerte Kette an das Lenkrad und schnallte den Gurt an.
Das Urteil von Consumer Reports ist laut einem Bericht von CNBC entsprechend eindeutig: "In unserem Test konnte das System nicht nur nicht sicherstellen, dass der Fahrer aufmerksam war - es konnte nicht einmal feststellen, ob überhaupt ein Fahrer anwesend war", sagte Jake Fisher, der bei der Organisation für Autotests hauptverantwortlich ist.
Auch die von Elon Musk angesprochene Voraussetzung von Fahrspurlinien sei laut Fisher kein Ausschlusskriterium: "Jedes System, das auf Fahrspurlinien schaut, kann ausgetrickst werden. Es kann etwas als solche sehen, das keine ist, wie etwa einen Teerstreifen, auch ein Bordstein kann als Fahrspurlinie interpretiert werden und so weiter."
Dazu kommt, dass Tesla nur eine Linie erfordert, während andere Hersteller für den Betrieb eines Assistenzsystem zwei voraussetzen. Fisher: "Tesla fällt hinter andere Autohersteller wie GM und Ford zurück, die bei Modellen mit fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen Technologien einsetzen, die sicherstellen, dass der Fahrer auf die Straße blickt."
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