Google-Veteran spottet über Teslas Autopilot:
Waren schon 2010 besser
Tesla nimmt den Mund in Sachen Autopilot seit Jahren ziemlich voll, doch selbst Fans müssen immer wieder zugeben: Trotz aller wiederkehrenden Versprechen ist das Unternehmen von Elon Musk von vollständiger Autonomie noch weit entfernt. Das meint auch Chris Urmson.
Der Kanadier Chris Urmson ist sicherlich ein Techniker und Entwickler, der weiß, wovon er spricht. Denn er hat zwischen 2004 und 2007 bei allen drei Fahrzeugen eine entscheidende Rolle gespielt, mit denen die Carnegie Mellon University erfolgreich bei der DARPA Grand Challenge teilgenommen hat.
Später stieß Urmson zu Google und war eine der Schlüsselfiguren bei Googles Projekt für autonome Autos, aus dem später der Selbstfahr-Ableger Waymo entstand. Urmson ist also zweifellos ein Mann, der sich nicht erst seit gestern mit dem Thema beschäftigt, sondern kann vielmehr als Koryphäe bezeichnet werden.
Und Urmson hatte nun in einem Interview wenig freundliche Worte für Tesla übrig. Denn er wurde von Bloomberg (via Ars Technica) auf den Autopiloten des Unternehmens von Elon Musk angesprochen und allzu viel hält er von der Tesla-Technologie nicht. Genauer gesagt wollte Bloomberg wissen, was er von Musks Behauptung hält, dass Tesla schon bald fahrerlose Taxis betreiben könnte.
Der Kanadier hat Google mittlerweile verlassen und ist Co-Gründer von Aurora, einem Startup, das sich natürlich auch Selbstfahrtechnologien widmet. Urmson ist nicht nur selbst Experte für diese Technologie, sondern hat wohl auch Informationen aus erster Hand: Denn Aurora-Co-Gründer Sterling Anderson war lange Zeit Chef von Teslas Autopilot. Er verließ Tesla 2015 nach einem Streit mit Elon Musk, Sterling war der Zeitplan des Tesla-Chefs zu aggressiv.
Später stieß Urmson zu Google und war eine der Schlüsselfiguren bei Googles Projekt für autonome Autos, aus dem später der Selbstfahr-Ableger Waymo entstand. Urmson ist also zweifellos ein Mann, der sich nicht erst seit gestern mit dem Thema beschäftigt, sondern kann vielmehr als Koryphäe bezeichnet werden.
Und Urmson hatte nun in einem Interview wenig freundliche Worte für Tesla übrig. Denn er wurde von Bloomberg (via Ars Technica) auf den Autopiloten des Unternehmens von Elon Musk angesprochen und allzu viel hält er von der Tesla-Technologie nicht. Genauer gesagt wollte Bloomberg wissen, was er von Musks Behauptung hält, dass Tesla schon bald fahrerlose Taxis betreiben könnte.
Beeindruckend, aber nicht genug
Urmson: "Es wird einfach nicht passieren. Es ist technisch sehr beeindruckend, was sie getan haben, aber wir waren schon 2010 besser." Damit meint er jene Zeit, in der Google begonnen hat, seine Selbstfahr-Sparte aufzubauen.Der Kanadier hat Google mittlerweile verlassen und ist Co-Gründer von Aurora, einem Startup, das sich natürlich auch Selbstfahrtechnologien widmet. Urmson ist nicht nur selbst Experte für diese Technologie, sondern hat wohl auch Informationen aus erster Hand: Denn Aurora-Co-Gründer Sterling Anderson war lange Zeit Chef von Teslas Autopilot. Er verließ Tesla 2015 nach einem Streit mit Elon Musk, Sterling war der Zeitplan des Tesla-Chefs zu aggressiv.
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