Tesla: Zwei Menschen sterben bei Unfall mit leerem Fahrersitz
Teslas Autopilot wird immer wieder dafür kritisiert, dass der Name mehr suggeriert, als das Assistenzsystem zu leisten vermag, dazu kommen hochtrabende Versprechen von Elon Musk. Nun kam es in Texas zu einem tragischen Unfall, bei dem alles eine Rolle gespielt haben könnte.
Am Wochenende starben in Spring, Texas, in der Nähe von Houston, zwei Menschen bei einem Autounfall. Das wäre an sich nichts Ungewöhnliches, doch in diesem Fall gibt es gleich mehrere Punkte, die alles andere als alltäglich sind. Zum einen handelte es sich beim Fahrzeug um einen Tesla und die Einsatzkräfte hatten alle Mühe, den Brand zu löschen. Die Feuerwehr musste vier Stunden lang mehr als 110.000 Liter Wasser auf das Fahrzeug spritzen, weil die Batterie immer wieder neu entflammte.
Dazu kommt laut einem Bericht des lokalen Fernsehsenders KPRC 2 (via The Verge), dass das Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, in einer Kurve von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Männer. Einer saß auf dem Beifahrersitz, der andere auf dem Rücksitz.
Derzeit ist nicht klar, ob der Autopilot tatsächlich eingeschaltet war, und man kann über die Unfallursache nur spekulieren. Angesichts der ungewöhnlichen Umstände kann man aber durchaus annehmen, dass hier jemand die Fähigkeiten des Autopiloten auf ganz besonders "mutige" (lies: fahrlässige) Art und Weise demonstrieren wollte. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Fahrersitz leer geblieben ist.
Offenbar hat sich der Unfall nicht weit vom Haus des Tesla-Besitzers ereignet. Dessen Schwager berichtete, dass der Fahrer, nachdem er aus der Auffahrt rückwärts herausgefahren ist, möglicherweise ausgestiegen ist und auf dem Rücksitz Platz genommen hat. Zum Unfall kam es dann einige hundert Meter später.
Siehe auch:
Fahrersitz war leer
Zum anderen - und das ist das eigentlich Bemerkenswerte - ist die Unfallursache mehr als ungewöhnlich. Denn die Behörden teilten mit, dass die Ermittler sich "100-prozentig sicher" seien, "dass zum Zeitpunkt des Aufpralls niemand auf dem Fahrersitz saß und das Fahrzeug steuerte".Dazu kommt laut einem Bericht des lokalen Fernsehsenders KPRC 2 (via The Verge), dass das Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, in einer Kurve von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Männer. Einer saß auf dem Beifahrersitz, der andere auf dem Rücksitz.
Derzeit ist nicht klar, ob der Autopilot tatsächlich eingeschaltet war, und man kann über die Unfallursache nur spekulieren. Angesichts der ungewöhnlichen Umstände kann man aber durchaus annehmen, dass hier jemand die Fähigkeiten des Autopiloten auf ganz besonders "mutige" (lies: fahrlässige) Art und Weise demonstrieren wollte. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Fahrersitz leer geblieben ist.
Offenbar hat sich der Unfall nicht weit vom Haus des Tesla-Besitzers ereignet. Dessen Schwager berichtete, dass der Fahrer, nachdem er aus der Auffahrt rückwärts herausgefahren ist, möglicherweise ausgestiegen ist und auf dem Rücksitz Platz genommen hat. Zum Unfall kam es dann einige hundert Meter später.
Update 20. April 2021: Mittlerweile hat sich Tesla-Chef Elon Musk zu diesem Unfall geäußert und hat auf Twitter mitgeteilt, dass der Autopilot beim Unfall gar nicht aktiviert gewesen sei. Das wirft allerdings mehr Fragen auf als es beantwortet und auch die Polizei wundert sich (auch über Musk).
Siehe auch:
- Google-Veteran spottet über Teslas Autopilot: Waren schon 2010 besser
- Ford-Chef ätzt gegen Tesla: "Wir lassen nicht vom Kunden testen"
- Jobangebot: VW-Chef Herbert Diess sollte Tesla-Chef werden
- Tesla verbündet sich mit umstrittener Umweltorganisation, "klagt" Bund
- Tesla und IG Metall könnten demnächst heftig aufeinanderprallen
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
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- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
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