Windows 10: Microsoft wirft Anwendungen aus dem Installations-Paket
Der wöchentliche Windows 10-Build, der aus der Entwicklungsabteilung in Redmond in die Tester-Community gegeben wird, brachte diesmal eine kleine Überraschung mit. Und dies nicht etwa dahingehend, dass besondere Features hinzugekommen wären.
Genau genommen hat sich der Funktionsumfang des Installationspakete beim Build 21332 überhaupt nicht erweitert - er ist stattdessen kleiner geworden. Denn das Entwickler-Team hat hier mehrere Programme, die bisher zum Lieferumfang gehörten, schlicht rausgeworfen. Microsoft verabschiedet sich dabei teilweise von Tools, die vor einiger Zeit noch mit großem Theater präsentiert wurden.
Das betrifft insbesondere Paint 3D. Das Programm wurde vor fünf Jahren sogar zu einem zentralen Teil einer Produktpräsentation für das Windows 10 Creators Update. Der normale Nutzer sollte hier in die Lage versetzt werden, ohne großen Lernaufwand selbst 3D-Bilder zu erzeugen. Allerdings hielt sich die Begeisterung in der Praxis wohl schnell in Grenzen, so dass man sich entschieden hat, das Tool nicht mehr weiter im Installationspaket anzubieten. Gleiches gilt für den zugehörigen 3D Viewer.
Wer eines der genannten Tools benötigt, steht zukünftig aber nicht im Regen. 3D Paint und 3D Viewer werden weiterhin im Microsoft Store zur Verfügung stehen und können bei Bedarf installiert werden. Die grundlegende Funktionalität des Mathematik-Eingabebereichs steht unter der Bezeichnung Math Recognizer als optionales Feature zur Verfügung. Es kann unter "Einstellungen > Apps > Apps und Features" aktiviert werden.
Ansonsten kommen mit dem neuesten Build auch wieder zahlreiche Fehlerkorrekturen daher, die von den Entwicklern auf Grundlage des Feedbacks der Tester umgesetzt wurden:
Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
Das betrifft insbesondere Paint 3D. Das Programm wurde vor fünf Jahren sogar zu einem zentralen Teil einer Produktpräsentation für das Windows 10 Creators Update. Der normale Nutzer sollte hier in die Lage versetzt werden, ohne großen Lernaufwand selbst 3D-Bilder zu erzeugen. Allerdings hielt sich die Begeisterung in der Praxis wohl schnell in Grenzen, so dass man sich entschieden hat, das Tool nicht mehr weiter im Installationspaket anzubieten. Gleiches gilt für den zugehörigen 3D Viewer.
Keine komplette Streichung
Eine weitere Streichung betrifft das Math Input Panel beziehungsweise den Mathematik-Eingabebereich. Dieses Werkzeug erleichterte die Eingabe mathematischer Formeln in Windows-Anwendungen. Allerdings scheint diese Aufgabe schlicht viel zu speziell zu sein, als dass die Funktionalität jedem Nutzer standardmäßig zur Verfügung gestellt werden müsste.Wer eines der genannten Tools benötigt, steht zukünftig aber nicht im Regen. 3D Paint und 3D Viewer werden weiterhin im Microsoft Store zur Verfügung stehen und können bei Bedarf installiert werden. Die grundlegende Funktionalität des Mathematik-Eingabebereichs steht unter der Bezeichnung Math Recognizer als optionales Feature zur Verfügung. Es kann unter "Einstellungen > Apps > Apps und Features" aktiviert werden.
Ansonsten kommen mit dem neuesten Build auch wieder zahlreiche Fehlerkorrekturen daher, die von den Entwicklern auf Grundlage des Feedbacks der Tester umgesetzt wurden:
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem Surface Pro X-Geräte beim Aufwachen aus dem Ruhezustand eine Fehlerprüfung durchführten
- Geräte sollen nicht mehr abstürzen, wenn der Xbox-Controller beim Herunterfahren, Neustarten oder Einschalten verbunden ist
- Die Info-Seite der Einstellungen ist wieder verfügbar.
- Die "Betriebssysteminformationen" auf der Seite "Windows Update-Einstellungen" funktionieren wieder
- Es wurde ein Bug beseitigt, der dazu führte, dass einige Suchergebnisse für Einstellungen in den letzten Builds unerwartet fehlten
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem die Ruhezustands-Einstellungen in einigen Fällen abstürzten
- Die Statusinformationen unter Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update werden wieder angezeigt, auch wenn sie auf dem neuesten Stand sind
- Der chinesische Text für den Mondkalender in der Uhr und im Kalender-Flyout wird wieder richtig angezeigt
- Es wurde ein Fehler korrigiert, der sich auf die GPU Compute-Unterstützung im Windows-Subsystem für Linux auswirkt
- Der Verlauf der Zwischenablage sollte wieder korrekt aktualisiert werden und die neuesten Einträge anzeigen
- Beseitigt wurde ein Fehler, durch den beim Starten einer App die Touch-Tastatur geschlossen wurde, obwohl die Nutzer die Taskleistenschaltfläche zum manuellen Aufrufen verwendet hatten
- GIFs sollten nun auch nicht mehr nur als einzelnes Bild angezeigt werden
- Das rote Herz-Emoji wird nun auch nicht mehr durch einen Bug in ein schwarzes umgewandelt
- Es gab Fälle, bei denen Text im Dark-Mode nicht lesbar war, weil er schwarz dargestellt wurde. Das ist nun auch nicht mehr der Fall
- Es wurde ein Bug behoben, durch den bestimmte TV-Tuner nicht mehr funktionierten
- Der PC sollte beim Umbenennen einer Datei oder eines Ordners auf einer SD-Karte nun nicht mehr eine komplette Fehlerprüfung durchführen
- Korrigiert wurden auch Probleme, die im Zusammenspiel von Windows mit Anwendungen von Trend Micro und Bitdefender auftraten
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