Thunderbolt wird Sprung in den Mainstream jetzt endlich schaffen
Intels schnelle USB-Alternative Thunderbolt soll endlich aus seinem Schattendasein heraustreten. Denn der Hersteller hat es endlich geschafft, die Hürden für den Einsatz der Technik in einem entscheidenden Maße abzubauen.
Thunderbolt kam erstmals im Jahr 2011 in den damaligen MacBook Pros auf den Markt. Damals rechnete Intel fest damit, dass die Technologie von da aus einen schnellen Siegeszug antreten wird und irgendwann in der Zeit zwischen 2015 und 2017 in den meisten PCs zu finden sei. Die deutlich schnellere Datenübertragung im Vergleich zu USB und die native Unterstützung zahlreicher Protokolle sprachen durchaus auch dafür.
Es kam allerdings anders. Denn neue USB-Versionen legten bei den Übertragungsraten zu und die Thunderbolt-Anschlüsse waren eher verwirrend. Immerhin nutzte Intel anfangs das Stecker-Format der Grafikschnittstelle DisplayPort, was sich den Usern schlicht nicht erschloss. Außerdem mussten Computerhersteller stets noch separate Controller in ihre Geräte bauen. So blieb Thunderbolt letztlich eine Nischen-Schnittstelle im Profi-Segment.
Nun könnte der Durchbruch aber doch noch kommen, wie aus einem CNet-Bericht hervorgeht. Nicht nur, dass die Technologie inzwischen mit dem USB Typ-C-Steckerformat arbeitet. Intel hat sie auch fest in seine neuen Tiger Lake-Prozessoren eingebaut. Auf diese Weise sollen in den kommenden Monaten immer mehr Rechner auch in den mittleren Preisklassen auf den Markt kommen, die bereits mit Thunderbolt-Support ausgestattet sind und keine besonderen Komponenten mehr benötigen, um die Technologie zu unterstützen.
"Ich gehe davon aus, dass Thunderbolt bis 2022 in mehr als 50 Prozent der neu verkauften PCs stecken wird", sagte Jason Ziller, Leiter der Connectivity-Sparte bei Intel. Insbesondere bei Notebooks sei das sogar schon ziemlich sicher. Denn gerade bei diesen kann die Technologie ihre Stärken ausspielen - immerhin ersetzt sie gleich eine ganze Reihe anderer Ports, deren Protokolle ohnehin Bestandteil des Thunderbolt-Standards sind. Das gilt für HDMI, DisplayPort, Ethernet und verschiedene andere, so dass insbesondere in den kompakten Notebook-Designs nur noch wenige Ports untergebracht werden müssen.
Es kam allerdings anders. Denn neue USB-Versionen legten bei den Übertragungsraten zu und die Thunderbolt-Anschlüsse waren eher verwirrend. Immerhin nutzte Intel anfangs das Stecker-Format der Grafikschnittstelle DisplayPort, was sich den Usern schlicht nicht erschloss. Außerdem mussten Computerhersteller stets noch separate Controller in ihre Geräte bauen. So blieb Thunderbolt letztlich eine Nischen-Schnittstelle im Profi-Segment.
Nun könnte der Durchbruch aber doch noch kommen, wie aus einem CNet-Bericht hervorgeht. Nicht nur, dass die Technologie inzwischen mit dem USB Typ-C-Steckerformat arbeitet. Intel hat sie auch fest in seine neuen Tiger Lake-Prozessoren eingebaut. Auf diese Weise sollen in den kommenden Monaten immer mehr Rechner auch in den mittleren Preisklassen auf den Markt kommen, die bereits mit Thunderbolt-Support ausgestattet sind und keine besonderen Komponenten mehr benötigen, um die Technologie zu unterstützen.
"Ich gehe davon aus, dass Thunderbolt bis 2022 in mehr als 50 Prozent der neu verkauften PCs stecken wird", sagte Jason Ziller, Leiter der Connectivity-Sparte bei Intel. Insbesondere bei Notebooks sei das sogar schon ziemlich sicher. Denn gerade bei diesen kann die Technologie ihre Stärken ausspielen - immerhin ersetzt sie gleich eine ganze Reihe anderer Ports, deren Protokolle ohnehin Bestandteil des Thunderbolt-Standards sind. Das gilt für HDMI, DisplayPort, Ethernet und verschiedene andere, so dass insbesondere in den kompakten Notebook-Designs nur noch wenige Ports untergebracht werden müssen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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