Apples M1-Macs verderben die bisher guten Wiederverkaufs-Werte
Unter Mac-Nutzern bringen die neuen Modelle mit M1-Prozessoren nicht nur Begeisterung hervor. So manchem verderben die Produkte auch das seit Jahren gut funktionierende Konzept mit dem wertigen Weiterverkauf der gebrauchten Geräte.
Macs sind eigentlich bekannt dafür, dass der Wiederverkaufswert relativ langsam sinkt. Das nutzen viele Anwender auch aus, um mit recht überschaubaren Investitionen immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. So werden dann beispielsweise Geräte, die neu 1000 Dollar kosteten, nach einem Jahr für 800 Dollar abgestoßen. Anschließend legt man da noch etwas eigenes Geld drauf und holt sich für 1000 Dollar das neueste Modell. Auf längere Sicht bleibt man so für 200 Dollar jährlich stets auf dem neuesten Stand der Entwicklung.
Das funktioniert aktuell aber kaum. Aus Sicht des Gebrauchtkäufers bekam man nach der oben genannten beispielhaften Rechnung für 200 Dollar weniger einen Rechner, der in Sachen Leistung und Zukunftsperspektive nur wenig hinter einem Neugerät zurückstand. Das ist nun aber gänzlich anders, wie die Kollegen des US-Magazins ZDNet herausarbeiten.
Von dem Bruch im Gebrauchtmarkt ist derzeit nur die untere Preisklasse betroffen. Die Entwicklung gibt aber einen Eindruck davon, was in den oberen Sektoren auf die Nutzer zukommt. Denn hier müssen letztlich auch Pro-Nutzer damit rechnen, dass in einigen Monaten Geräte auf den Markt kommen, die neu weniger kosten, als bisher für gebrauchte Systeme verlangt werden konnte und die dabei wesentlich höhere Leistungen erzielen. Der Preisverfall wird somit noch einmal deutlich zunehmen.
Das funktioniert aktuell aber kaum. Aus Sicht des Gebrauchtkäufers bekam man nach der oben genannten beispielhaften Rechnung für 200 Dollar weniger einen Rechner, der in Sachen Leistung und Zukunftsperspektive nur wenig hinter einem Neugerät zurückstand. Das ist nun aber gänzlich anders, wie die Kollegen des US-Magazins ZDNet herausarbeiten.
Pro-Geräte wird es härter treffen
Denn wenn man nun 200 Dollar mehr investiert, bekommt man eben ein Notebook mit einem wesentlich schnelleren Prozessor und dazu noch eine um rund 50 Prozent gesteigerte Akkulaufzeit. Die Wiederverkaufspreise der bisherigen 800-Dollar-Stufe werden daher aktuell von Marktbeobachtern eher bei 600 Dollar ausgemacht.Von dem Bruch im Gebrauchtmarkt ist derzeit nur die untere Preisklasse betroffen. Die Entwicklung gibt aber einen Eindruck davon, was in den oberen Sektoren auf die Nutzer zukommt. Denn hier müssen letztlich auch Pro-Nutzer damit rechnen, dass in einigen Monaten Geräte auf den Markt kommen, die neu weniger kosten, als bisher für gebrauchte Systeme verlangt werden konnte und die dabei wesentlich höhere Leistungen erzielen. Der Preisverfall wird somit noch einmal deutlich zunehmen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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