Chrome & Co. werden auf älteren Prozessoren bald nicht mehr laufen

Googles Chrome-Browser wird ab der kommenden Version nicht mehr mit verschiedenen älteren Computern zusammenarbeiten. Die Entwickler streichen den Support für verschiedene Prozessoren, die inzwischen in die Tage gekommen sind.
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Wie aus einem Dokument aus dem Entwickler-Team hervorgeht, wird zukünftig vorausgesetzt, dass der Prozessor des genutzten Rechners mindestens den Befehlssatz SSE3 unterstützt. Ist dies nicht der Fall, wird Chrome ab der kommenden Version 89 schlicht abstürzen. Zuvor wollen die Entwickler eigentlich schon die Installation dieser Variante im Installer abfangen, allerdings, so hieß es, könnte es auch sein, dass dieser ebenfalls den Betrieb einstellt.

Ohnehin würde dies nur bei Windows-Systemen funktionieren. Es verlieren aber auch die Chrome-Versionen für MacOS und Linux den Support für die älteren Prozessoren. Und diese kommen ohne hauseigenen Installer daher. Hinzu kommt, dass das Support-Ende bereits im Chromium-Code angelegt ist, der auch in vielen anderen Applikationen anderer Hersteller Verwendung findet. Hier sollten User aktueller Versionen aber auch jetzt schon Warnungen angezeigt bekommen, dass sie auf ein Ende der Hardware-Unterstützung zulaufen.

Nutzer, die von dem Problem betroffen sind, verwenden aber auch wirklich alte Rechner und Betriebssysteme. Windows unterstützte beispielsweise schon in Version 7 keine Hardware mehr, die nun auch aus der Zusammenarbeit mit Chrome herausfällt. Wer also Windows 7, Windows 8 oder Windows 10 nutzt, sollte bereits auf der sicheren Seite sein.

Es gibt aber durchaus auch noch Nutzer, bei denen beispielsweise noch ein mehr als 15 Jahre alter PC herumsteht, auf dem dann teils Chrome zum Einsatz kommt. In erster Linie geht es hier um ältere Atom- und Pentium-Systeme, aber auch frühe Intel Core-CPUs kamen noch ohne SSE3 aus. Intel begann 2003 damit, Prozessoren mit SSE3-Support auszuliefern, bei AMD dauerte es noch zwei Jahre länger.

Siehe auch:


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