Gut getarnt: So blieben Schad-Extensions in Chrome & Edge unentdeckt
Die Malware-Extensions, die im Dezember bei Millionen Chrome- und Edge-Nutzern gefunden wurden, haben sich ziemlich gut vor einer Entdeckung geschützt. Das haben weitergehende Analysen nun deutlich gemacht.
Bei den schädlichen Browser-Erweiterungen handelte es sich um vermeintliche Angebote zum Download von Inhalten diverser Social Media-Plattformen. Ingesamt ging es hier um 28 verschiedene Extensions, die über die offiziellen Download-Plattformen der Browser-Hersteller vertrieben wurden. Tief in ihrem Inneren hatten die Entwickler Schadcode verborgen, der die User ausspionierte.
Die Betreiber der Malware taten aber weit mehr, als nur die bösartigen Routinen gut zu tarnen. Denn dass die Sicherheits-Funktionen von Betriebssystem und Security-Software nicht auch aufgrund der Verhaltensweise der Malware ansprangen, musste auch mit anderen Verschleierungs-Mechanismen gewährleistet werden.
Weitergehende Datenübertragungen wurden so gestaltet, dass sie wie eine Kommunikation mit dem Statistik-Dienst Google Analytics aussahen. Die Kommandos der Kontroll-Infrastruktur wurden hier in den Informationen über die Webseiten-Nutzung versteckt. Damit schlugen die Malware-Betreiber im Grunde zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie kamen an die Analytics-Requests, die sie ohnehin auch haben wollten, und konnten auf einem unverdächtigen Weg mit der installierten Malware kommunizieren.
Die Betreiber der Malware taten aber weit mehr, als nur die bösartigen Routinen gut zu tarnen. Denn dass die Sicherheits-Funktionen von Betriebssystem und Security-Software nicht auch aufgrund der Verhaltensweise der Malware ansprangen, musste auch mit anderen Verschleierungs-Mechanismen gewährleistet werden.
Tarnung im Analytics-Style
Die Sicherheits-Forscher von Avast haben die Extensions nach ihrer Entdeckung weitergehend analysiert und nun weitere Ergebnisse dessen vorgelegt. So zeigte sich, dass die Schadcodes unter anderem den Cache-Control-HTTP-Header nutzten, um ihre Kommunikation mit der Kommando-Infrastruktur zu tarnen. Dies ist eine recht neue Erscheinung, auf die sich die Mechanismen zur heuristischen Erkennung unbekannter Malware noch nicht eingestellt haben.Weitergehende Datenübertragungen wurden so gestaltet, dass sie wie eine Kommunikation mit dem Statistik-Dienst Google Analytics aussahen. Die Kommandos der Kontroll-Infrastruktur wurden hier in den Informationen über die Webseiten-Nutzung versteckt. Damit schlugen die Malware-Betreiber im Grunde zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie kamen an die Analytics-Requests, die sie ohnehin auch haben wollten, und konnten auf einem unverdächtigen Weg mit der installierten Malware kommunizieren.
Siehe auch:
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak -
Chrome Dateiprüfung ausschalten
Andrew0
Interessante Links
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen