Bahn: Keine Tickets mehr beim Schaffner - Spontan bitte nur noch online
Die Deutsche Bahn wird ab dem kommenden Jahr den Ticket-Verkauf in ihren Zügen beenden. Wer kurzfristig zusteigen will, muss dann zwingend auf die Online-Angebote zurückgreifen, um nicht als Schwarzfahrer angesehen zu werden.
Seit jeher war es möglich, sich bei einem kurzfristigen Zustieg noch beim Zugpersonal zu melden und ein Ticket zu erwerben. Dies war aber bereits zunehmend mit Aufschlägen verbunden. Im Fernverkehr konnten hier schonmal bis zu 17 Euro pro Ticket als Gebühr dazukommen - während die Fahrkarte hier dann ohnehin schon ohne jeglichen Rabatt erworben werden musste.
Ab dem kommenden Jahr wird man beim Schaffner aber kein Ticket mehr erhalten - zumindest gilt dies in den Fernzügen der Deutschen Bahn. Laut der Bahn müssen Reisende dann binnen zehn Minuten nach Betreten des Zuges ihre Fahrkarte mit dem Smartphone oder Notebook online kaufen und vorweisen können, wenn das Bahn-Personal zur Kontrolle anrückt. Das soll vor allem Kapazitäten freimachen, die für andere Service-Aufgaben genutzt werden können.
Seitens der Bahngewerkschaft EVG befürchtet man allerdings, dass es aufgrund der neuen Regelung zu mehr Konfliktpotenzial kommen könnte. Der Verband erreichte außerdem schon, dass die Änderung erst zum kommenden Jahreswechsel und damit drei Monate nach dem ursprünglichen Plan in Kraft tritt. Dies soll nun mehr Zeit geben, die Fahrgäste auf die Neuerung einzustimmen.
Ab dem kommenden Jahr wird man beim Schaffner aber kein Ticket mehr erhalten - zumindest gilt dies in den Fernzügen der Deutschen Bahn. Laut der Bahn müssen Reisende dann binnen zehn Minuten nach Betreten des Zuges ihre Fahrkarte mit dem Smartphone oder Notebook online kaufen und vorweisen können, wenn das Bahn-Personal zur Kontrolle anrückt. Das soll vor allem Kapazitäten freimachen, die für andere Service-Aufgaben genutzt werden können.
Gewerkschaft fürchtet Konflikte
Das setzt natürlich voraus, dass dann auch entsprechend gut ausgebaute Datenverbindungen in den Zügen zur Verfügung stehen. Hier dürfte es aber ohnehin in den kommenden Monaten noch einmal ordentlich vorangehen und insbesondere die Haltestellen der Fernzüge sind in der Regel schon gut besucht. Die Bahn verweist darüber hinaus darauf, dass Spontankäufe lediglich 1 Prozent der Tickets in den fraglichen Zügen ausmachen. Beim Personal kaufen hier in der Regel kurzfristig reisende Geschäftsleute, während Privatreisende ihre Fahrten längerfristig mit den entsprechenden Rabattmöglichkeiten buchen.Seitens der Bahngewerkschaft EVG befürchtet man allerdings, dass es aufgrund der neuen Regelung zu mehr Konfliktpotenzial kommen könnte. Der Verband erreichte außerdem schon, dass die Änderung erst zum kommenden Jahreswechsel und damit drei Monate nach dem ursprünglichen Plan in Kraft tritt. Dies soll nun mehr Zeit geben, die Fahrgäste auf die Neuerung einzustimmen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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