Deutsche Bahn ist auch beim Glasfaser-Ausbau zu spät dran
Bei der Deutschen Bahn verzögert sich auch der Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur auf unbestimmte Zeit. Eigentlich sollte das bereits bestehende Netz schon seit einiger Zeit deutlich erweitert werden, passiert ist aber quasi noch nichts.
Und es sieht auch nicht so aus, als würde es in den nächsten Wochen richtig losgehen. Denn als die Nachrichtenagentur DPA jetzt bei der Bahn nachfragte, wie sich die Sache denn entwickle, hieß es: "Die DB bereitet die Ausschreibung zum Ausbau des Glasfasernetzes vor." Die Suche nach ausführenden Firmen hat in der Praxis also noch nicht einmal richtig begonnen. Das bedeutet, dass entgegen dem früher erweckten Eindruck in diesem Jahr noch nicht ein Kilometer zusätzlich vernetzt worden ist.
Insgesamt betreibt die Bahn ein Schienennetz von rund 33.000 Kilometern länge. 18.500 Kilometer - vor allem die wichtigsten Fernverkehrsstrecken - sind dabei bereits mit Glasfaser-Leitungen ausgerüstet. Über diese laufen unter anderem die Daten zwischen den Stellwerken, aber auch die Funkstationen, die den Kontakt zu den Zügen halten, sind hier angebunden.
Ein Ausbau der Kapazitäten war ohnehin geplant, da die Bahn beispielsweise alle Stellwerke digitalisieren und auch darüber hinaus deutlich mehr moderne Technik in den Netzbetrieb bringen will. Im Zuge dessen gab es immer wieder auch Überlegungen, die Infrastruktur darüber hinaus zu nutzen, um die angrenzenden Kommunen mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen. Die Vorstellung ging davon aus, dass es ja kein größeres Problem sein könnte, in die ohnehin vorhandenen Kabelschächte eben noch etwas mehr Glasfaser hineinzulegen.
Woran es liegt, dass der Netzausbau immer noch nicht so recht gestartet ist, bleibt erst einmal unklar. Zumindest aber kommt die externe Nutzung der Infrastruktur voran. Die Bahn hat vor einiger Zeit bereits eine eigene Breitband-Gesellschaft gegründet, die freie Kapazitäten in den vorhandenen Glasfasern vermarktet - 18 Kunden sollen hier bereits gefunden worden sein. Bei diesen handelt es sich um Stadtwerke oder lokale Kommunikationsunternehmen, die die Bahn als Daten-Backbone nutzen.
Insgesamt betreibt die Bahn ein Schienennetz von rund 33.000 Kilometern länge. 18.500 Kilometer - vor allem die wichtigsten Fernverkehrsstrecken - sind dabei bereits mit Glasfaser-Leitungen ausgerüstet. Über diese laufen unter anderem die Daten zwischen den Stellwerken, aber auch die Funkstationen, die den Kontakt zu den Zügen halten, sind hier angebunden.
Ein Ausbau der Kapazitäten war ohnehin geplant, da die Bahn beispielsweise alle Stellwerke digitalisieren und auch darüber hinaus deutlich mehr moderne Technik in den Netzbetrieb bringen will. Im Zuge dessen gab es immer wieder auch Überlegungen, die Infrastruktur darüber hinaus zu nutzen, um die angrenzenden Kommunen mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen. Die Vorstellung ging davon aus, dass es ja kein größeres Problem sein könnte, in die ohnehin vorhandenen Kabelschächte eben noch etwas mehr Glasfaser hineinzulegen.
Woran es liegt, dass der Netzausbau immer noch nicht so recht gestartet ist, bleibt erst einmal unklar. Zumindest aber kommt die externe Nutzung der Infrastruktur voran. Die Bahn hat vor einiger Zeit bereits eine eigene Breitband-Gesellschaft gegründet, die freie Kapazitäten in den vorhandenen Glasfasern vermarktet - 18 Kunden sollen hier bereits gefunden worden sein. Bei diesen handelt es sich um Stadtwerke oder lokale Kommunikationsunternehmen, die die Bahn als Daten-Backbone nutzen.
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