SpaceX: Starship SN9 musste am Boden bleiben und Elon Musk ist sauer
SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, hat zuletzt mehrere Testflüge seines Starships durchgeführt. Vor einigen Tagen sollte ein neuerlicher Start erfolgen, doch dieser musste verschoben werden. Der Grund ist eine fehlende bzw. zurückgezogene Genehmigung.
Eigentlich sollte das Starship SN9, also das SpaceX-Raumschiff mit der Seriennummer 9, bereits Ende der vergangenen Woche zu einem Testflug in rund zehn Kilometer Höhe abheben, doch das Spaceship musste am Boden bleiben. Das allerdings nicht etwa, weil das Wetter das Vorhaben verhinderte, sondern weil die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) nicht die erforderliche Startgenehmigung bereitgestellt hat.
Wie Space berichtet, begründete die FAA das Ganze mit Sicherheitsbedenken und teilte mit: "Wir werden weiterhin mit SpaceX zusammenarbeiten, um offene Sicherheitsfragen zu klären, bevor wir den nächsten Testflug genehmigen."
Die Behörde hat das nicht auf sich sitzen lassen und ließ ausrichten: "Die FAA wird weiterhin mit SpaceX zusammenarbeiten, um zusätzliche Informationen auszuwerten, die das Unternehmen im Rahmen seines Antrags auf Änderung seiner Startlizenz vorgelegt hat."
Wie Space berichtet, begründete die FAA das Ganze mit Sicherheitsbedenken und teilte mit: "Wir werden weiterhin mit SpaceX zusammenarbeiten, um offene Sicherheitsfragen zu klären, bevor wir den nächsten Testflug genehmigen."
Elon Musk ist sauer...
Das klingt nach einer Formalität bzw. einem verhältnismäßig normalen bürokratischen Vorgang, doch SpaceX-Chef Elon Musk deutete auf Twitter an, dass mehr dahintersteckt: "Im Gegensatz zu ihrer Flugzeugabteilung, die in Ordnung ist, hat die Raumfahrtabteilung der FAA eine grundlegend kaputte Regulierungsstruktur. Ihre Regeln sind für eine Handvoll Einweg-Starts pro Jahr von ein paar Regierungseinrichtungen gedacht. Unter diesen Regeln wird die Menschheit nie zum Mars gelangen."Die Behörde hat das nicht auf sich sitzen lassen und ließ ausrichten: "Die FAA wird weiterhin mit SpaceX zusammenarbeiten, um zusätzliche Informationen auszuwerten, die das Unternehmen im Rahmen seines Antrags auf Änderung seiner Startlizenz vorgelegt hat."
...die FAA aber nicht beeindruckt
Dabei stellt die FAA auch fest, dass man nicht vorhat, sich von Musk unter Druck setzen zu lassen: "Während wir erkennen, wie wichtig es ist schnell zu handeln, um Wachstum und Innovation in der kommerziellen Raumfahrt zu fördern, wird die FAA ihre Verantwortung zum Schutz der öffentlichen Sicherheit nicht gefährden." Der nächste Start ist für heute geplant, derzeit ist aber nicht klar, ob die Startlizenz bereits vorliegt.
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