SpaceX: Vakuum-Triebwerk wurde erstmals an einem Starship gezündet

Elon Musk ist zwar Chef von Tesla und SpaceX, sein Herz schlägt aber vor allem für das Weltraumunternehmen. Entsprechend intensiv wird das Projekt Starship vor­an­ge­trie­ben, dieses absolvierte nun einen weiteren Mei­len­stein: die Zündung eines Vakuum-Triebwerks. SpaceX-Chef Elon Musk träumt seit bereits vielen Jahren von Flügen zum Mond und später zum Mars, sein Weltraumunternehmen soll dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Dabei spielt die zweistufige Starship-Rakete die Hauptrolle, denn diese soll in Zukunft regelmäßig ins All und auch wieder zurück zur Erde fliegen. Dabei sollte man zunächst auch klarstellen, dass Starship nicht nur die gesamte Rakete, also inklusive des Boosters meint, sondern auch die zweite Stufe und damit auch das eigentliche Raumschiff.

Letzteres wird seit geraumer Zeit getestet, man hat bereits mehrere Starts durchgeführt, bei denen vor allem die Landung geübt werden sollte. Das klappte anfangs nicht ganz so wie erhofft, zuletzt gelang es aber, die obere Stufe sicher und ganz wieder zu Boden zu bringen. Dabei kam allerdings eine modifizierte bzw. nicht finale Version des Starship zum Einsatz.

Drei plus drei Triebwerke

Später wird die obere Stufe spezielle Raptor-Triebwerke haben, die für den Betrieb im Vakuum vorgesehen sind (auch "RVac" genannt). Diese haben deutlich größere Düsen und sind so konzipiert, dass sie im Vakuum des Weltraums effizienter arbeiten als die "Meereshöhen"-Version. Wie das aussieht, hat Elon Musk bereits im Sommer gezeigt, ein orbitales Starship hat drei Triebwerke für die Atmosphäre und drei für das Vakuum.

Und zumindest ein RVac-Triebwerk wurde nun in Betrieb genommen: Wie SpaceX auf Twitter schreibt (via Space), war es der erste Mal, dass ein solches Raptor-Triebwerk gezündet wurde und dabei an einem Starship montiert war. Der kurze Test, der beim Starship mit der Nummer SN20 durchgeführt wurde, war auch sichtlich erfolgreich. Offenbar waren dabei aber nur zwei Triebwerke montiert, eines davon in der Vakuum-Version - später werden es wie erwähnt sechs sein.

Wann SN20 samt der Super Heavy-Rakete Booster 4 abheben wird, ist derzeit nicht bekannt. Derzeit läuft noch das Genehmigungsverfahren der Federal Aviation Administration (FAA), dabei geht es u. a. um Umwelt-Aspekte auf dem Startgelände.

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