Windows 10: Erste optionale Updates nach der Weihnachtspause
Nach der Weihnachtspause hat Microsoft jetzt auch wieder begonnen, optionale Updates für seine Windows 10-Betriebssysteme bereitzustellen. Nutzer der neuesten Version aus dem letzten Herbst müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden.
Ausgeliefert werden Updates für die Windows 10-Versionen 1909 und 1809 - also die Herbstvariationen der letzten Jahre. Normalerweise wird auch die Fassung 1903 bedacht, das ist diesmal aber nicht der Fall. Für das jüngste 20H2-Windows ist ebenfalls ein optionales Update in Vorbereitung, dieses ist aber noch nicht aus den Beta-Tests heraus, was daran liegen könnte, dass hier noch kleinere Probleme behoben werden müssen.
Das Update für die Windows 10-Version 1909 hebt die Build-Nummer auf 18363.1350. Die Änderungen sind im Datenbank-Eintrag KB4598298 beschrieben. Die wichtigsten Neuerungen sehen folgendermaßen aus:
Wie gewohnt werden die Aktualisierungen im Normalfall über die Windows-Update-Funkion ausgeliefert und installiert. Es ist aber auch möglich, die Installations-Pakete für die Versionen 1809 und 1909 manuell herunterzuladen und einzuspielen. Am kommenden Patch-Day werden die Korrekturen aber ohnehin in die Pflicht-Updates integriert.
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Das Update für die Windows 10-Version 1909 hebt die Build-Nummer auf 18363.1350. Die Änderungen sind im Datenbank-Eintrag KB4598298 beschrieben. Die wichtigsten Neuerungen sehen folgendermaßen aus:
- Behoben wurde ein Problem mit einigen speziellen Tastenkombinationen, die in DaYi-, Yi- und Array-IMEs verwendet werden und dazu führen können, dass eine Anwendung nicht mehr funktioniert.
- Korrigiert ist auch ein Bug, der den Nutzer daran hindert, ein Dokument auf dem Windows-Desktop zu öffnen und die Fehlermeldung "Der Verzeichnisname ist ungültig" generiert.
- Beseitigt einen Bug, bei dem ein leerer Sperrbildschirm angezeigt wird, nachdem ein Gerät aus dem Ruhezustand geweckt wurde.
- Fügt eine Benachrichtigung hinzu, die Sie darüber informiert, wenn sich Ihr Gerät dem Ende des Service-Zeitrahmens (EOS) nähert. Wenn EOS erreicht wurde, erhält das Gerät keine wichtigen Qualitäts- und Sicherheitsupdates mehr.
- Außerdem wird ein Fehler behoben, durch den im Kontextmenü nicht "Alle extrahieren" angezeigt wird, wenn der Nutzer mit der rechten Maustaste auf eine reine Online-ZIP-Datei klickte.
Kaum Unterschiede bei 1809
Die Korrektur-Liste, die für die Windows 10-Version 1809 im KB4598296-Eintrag verzeichnet ist, sieht im Grunde ähnlich aus. Hier hebt die Installation des Updates die Build-Nummer auf 17763.1728. Für beide Varianten gibt es darüber hinaus noch verschiedene kleinere Bugfixes, die nur sehr wenige Nutzer betreffen oder nur User in einer bestimmten Region betreffen. So werden beispielsweise die Informationen zur historischen Sommerzeit (DST) für die Palästinensische Autonomiebehörde korrigiert.Wie gewohnt werden die Aktualisierungen im Normalfall über die Windows-Update-Funkion ausgeliefert und installiert. Es ist aber auch möglich, die Installations-Pakete für die Versionen 1809 und 1909 manuell herunterzuladen und einzuspielen. Am kommenden Patch-Day werden die Korrekturen aber ohnehin in die Pflicht-Updates integriert.
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