Check24 schaltet Girokonten-Vergleich nach Verbraucherschutzklage ab
Das Webportal Check24 erlaubt den Vergleich von allerhand Produkten, darunter Versicherungen, Kredite, Strom, DSL und Reisen. Vor einigen Monaten kam ein Girokonten-Vergleich dazu, doch dieser musste nun nach einer Klage von Verbraucherschützern deaktiviert werden.
Check24 ist schon lange eine fixe Größe im Geschäft mit dem Vergleichen von Produkten und Diensten, doch es gibt auch immer wieder Streit rund um das Unternehmen, das seinen Sitz in München hat. Das liegt vor allem daran, dass immer wieder unklar ist, was das Portal darf. So gab es etwa einen jahrelangen Streit darum, ob Check24 "nur" ein Vergleichsportal ist oder ob die Seite bereits als Verkäufer bzw. Makler gesehen werden muss.
Nun gibt oder gab es wieder (Rechts-)Streit rund um Check24, konkret geht es um einen vor einem knappen halben Jahr gestarteten nichtkommerziellen Vergleich von Girokonten. Wie die Tagesschau berichtet (via t3n), fiel der Startschuss Anfang August 2020, der Vergleich wurde nun aber nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) aus dem Verkehr gezogen.
Die Idee des Girokonten-Vergleichs war an sich eine gute, denn Verbraucher bekamen hier einen Vergleich 19 unterschiedlicher Kostenpositionen eines Girokontos, darunter zu Gebühren, Höhe der Dispozinsen sowie Kreditkartenkonditionen. Eigenen Angaben nach hatte Check24 alle großen Privatbanken, die meisten Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sowie Online-Banken im Angebot.
Der vzbv monierte u. a., dass von insgesamt 1717 Kreditinstituten in Deutschland nur 567 aufgelistet waren und in der Regel pro Anbieter nur ein Kontomodell vorgestellt wurde, nicht aber das vollständige Angebot der jeweiligen Bank. Dazu kam, dass Suchfilter nicht korrekt funktioniert hätten, so der vzbv.
Check24 hat die Vorwürfe zwar stets von sich gewiesen, hat nun aber dennoch mit der Abschaltung des Dienstes reagiert und auf die unklare Rechtslage verwiesen. Das bedeutet allerdings nur das Aus für die nichtkommerzielle Variante, denn einen nicht-zertifizierten kommerziellen und über Provisionen finanzierten Kontenvergleich bietet Check24 nach wie vor an.
Nun gibt oder gab es wieder (Rechts-)Streit rund um Check24, konkret geht es um einen vor einem knappen halben Jahr gestarteten nichtkommerziellen Vergleich von Girokonten. Wie die Tagesschau berichtet (via t3n), fiel der Startschuss Anfang August 2020, der Vergleich wurde nun aber nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) aus dem Verkehr gezogen.
Die Idee des Girokonten-Vergleichs war an sich eine gute, denn Verbraucher bekamen hier einen Vergleich 19 unterschiedlicher Kostenpositionen eines Girokontos, darunter zu Gebühren, Höhe der Dispozinsen sowie Kreditkartenkonditionen. Eigenen Angaben nach hatte Check24 alle großen Privatbanken, die meisten Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sowie Online-Banken im Angebot.
Nicht genug Banken und Kontomodelle
Die Verbraucherorganisation widersprach und meinte, wie man in einer aktuellen Mitteilung Klaus Müller, Vorstand des vzbv, zitiert: "Das Angebot von Check24 war nicht geeignet, für Verbraucherinnen und Verbraucher einen Überblick über geeignete Kontoangebote am Markt zu finden. Die Webseite sei zwar vom TÜV Saarland zertifiziert, aber dennoch mangelhaft und unzureichend. Sie erfüllte schlicht nicht die europarechtlichen Anforderungen."Der vzbv monierte u. a., dass von insgesamt 1717 Kreditinstituten in Deutschland nur 567 aufgelistet waren und in der Regel pro Anbieter nur ein Kontomodell vorgestellt wurde, nicht aber das vollständige Angebot der jeweiligen Bank. Dazu kam, dass Suchfilter nicht korrekt funktioniert hätten, so der vzbv.
Check24 hat die Vorwürfe zwar stets von sich gewiesen, hat nun aber dennoch mit der Abschaltung des Dienstes reagiert und auf die unklare Rechtslage verwiesen. Das bedeutet allerdings nur das Aus für die nichtkommerzielle Variante, denn einen nicht-zertifizierten kommerziellen und über Provisionen finanzierten Kontenvergleich bietet Check24 nach wie vor an.
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