Vorsicht Vertrag: Drückerkolonnen stehen jetzt mit Glasfaser vor der Tür
Nervige und aggressive Drückerkolonnen standen früher noch an der Haustür, um Zeitungs-Abos, Staubsauger oder später auch Stromtarife zu verkaufen. In letzter Zeit gehören verstärkt Glasfaser-Anschlüsse zu ihrem Portfolio.
Inzwischen gibt es so viele Beschwerden von Bürgern, dass sich die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu einer öffentlichen Warnung vor solchen teilweise sehr aggressiven Vertriebsmethoden genötigt sieht. Wie auch bei anderen Produkten sollte man bei Haustür-Geschäften generell vorsichtig sein, hieß es.
"Grundsätzlich ist die Verlegung eines Glasfaseranschlusses ins Haus oder in die Wohnung eine sehr gute und vor allem sehr zukunftssichere Sache", sagte Michael Gundall, Telekommunikations-Experte der Verbraucherzentrale. "Allerdings sollten sich Verbraucher nicht vorschnell an der Tür zu einem Abschluss drängen lassen." Denn was gut klingt, muss nicht unbedingt notwendig und preiswert sein.
Bevor man die Unterschrift unter einen solchen Vertrag setzt, sollten Verbraucher in Ruhe die Vertragsbedingungen prüfen können, merkte der Verbraucherschützer an. Insbesondere natürlich dann, wenn mit dem Bau des Glasfaseranschlusses auch gleichzeitig ein Versorgungsvertrag mit einem bestimmten Tarif abgeschlossen werden soll. Die Verkäufer ködern die Nutzer hier oft damit, dass man später auch problemlos in einen günstigeren Tarif wechseln kann. Das ist aber oft nur zu einem bestimmten Stichtag möglich und man hofft, dass der Verbraucher diesen verpasst.
Dass die Anschlüsse zu massiv angeboten werden, hat mehrere Gründe. In erster Linie geht es natürlich um die Provisionen, die Verkäufer für jeden abgeschlossenen Vertrag erhalten. Die Netzbetreiber benötigen teils aber auch bestimmte Mengen an vorab abgeschlossenen Verträgen, um überhaupt die Genehmigung zu erhalten, bestimmte Gegenden mit der eigenen Infrastruktur versorgen zu dürfen.
"Grundsätzlich ist die Verlegung eines Glasfaseranschlusses ins Haus oder in die Wohnung eine sehr gute und vor allem sehr zukunftssichere Sache", sagte Michael Gundall, Telekommunikations-Experte der Verbraucherzentrale. "Allerdings sollten sich Verbraucher nicht vorschnell an der Tür zu einem Abschluss drängen lassen." Denn was gut klingt, muss nicht unbedingt notwendig und preiswert sein.
Bevor man die Unterschrift unter einen solchen Vertrag setzt, sollten Verbraucher in Ruhe die Vertragsbedingungen prüfen können, merkte der Verbraucherschützer an. Insbesondere natürlich dann, wenn mit dem Bau des Glasfaseranschlusses auch gleichzeitig ein Versorgungsvertrag mit einem bestimmten Tarif abgeschlossen werden soll. Die Verkäufer ködern die Nutzer hier oft damit, dass man später auch problemlos in einen günstigeren Tarif wechseln kann. Das ist aber oft nur zu einem bestimmten Stichtag möglich und man hofft, dass der Verbraucher diesen verpasst.
Dass die Anschlüsse zu massiv angeboten werden, hat mehrere Gründe. In erster Linie geht es natürlich um die Provisionen, die Verkäufer für jeden abgeschlossenen Vertrag erhalten. Die Netzbetreiber benötigen teils aber auch bestimmte Mengen an vorab abgeschlossenen Verträgen, um überhaupt die Genehmigung zu erhalten, bestimmte Gegenden mit der eigenen Infrastruktur versorgen zu dürfen.
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