WhatsApp: EU-Nutzer müssen Daten nicht mit Facebook teilen (Update)
Das soziale Netzwerk Facebook hat WhatsApp bereits 2014 übernommen, bisher konnte der beliebte Messenger aber weitgehend eigenständig agieren, ein Datenaustausch mit Facebook konnte abgelehnt werden. Das ändert sich ab Februar, denn neue Nutzungsbedingungen treten in Kraft.
WhatsApp ist mittlerweile seit vielen Jahren eine Tochter von Facebook und es ist eigentlich erstaunlich, dass das soziale Netzwerk den nun angekündigten Schritt erst jetzt durchführt. Denn wer derzeit die WhatsApp-Anwendung auf seinem Smartphone startet, wird mit einem Hinweis auf aktualisierte Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien begrüßt. Diese muss man akzeptieren, wenn man WhatsApp weiterhin verwenden will.
Details gibt es in einem Update auf der Webseite von WhatsApp, dort findet man auch die Links zu den genauen Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie. Der Dienst betont hier erwartungsgemäß, dass der "Respekt für deine Privatsphäre bei uns an erster Stelle" steht. WhatsApp: "Seit dem Start von WhatsApp sind wir bestrebt, unsere Dienste unter Beachtung einer Reihe von strengen Datenschutz-Prinzipien aufzubauen."
Das ist allerdings nicht wirklich neu, Nutzer hatten bisher aber die Möglichkeit, dieser Art der Datennutzung zu widersprechen bzw. das explizit auszuschließen. Das ist ab dem 8. Februar 2021 aber eben nicht mehr möglich. Denn ab sofort muss man diesen Passus schlucken - oder auf die Nutzung von WhatsApp verzichten.
Update 17:20 Uhr: Facebook hat sich dazu zu Wort gemeldet und hat uns ein Statement geschickt, in dem man betont, dass das nicht für EU-Nutzer gilt: "Gerne möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das in der EU nicht der Fall ist: In der EU gibt es ein separates Privacy Policy Update, laut welchem die Daten von WhatsApp-Nutzern weiterhin nicht mit Facebook geteilt werden."
WhatsApp weiter: "Es gibt keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von WhatsApp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien ergeben. Um jeden Zweifel auszuschließen, gilt weiterhin, dass WhatsApp keine WhatsApp-Nutzerdaten aus der europäischen Region mit Facebook teilt, damit Facebook diese Daten zur Verbesserung seiner Produkte oder Werbung nutzen kann." (Anmerkung: Unbearbeitete Übersetzung via DeepL).
WhatsApp weiter: "Es gibt keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von WhatsApp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien ergeben. Um jeden Zweifel auszuschließen, gilt weiterhin, dass WhatsApp keine WhatsApp-Nutzerdaten aus der europäischen Region mit Facebook teilt, damit Facebook diese Daten zur Verbesserung seiner Produkte oder Werbung nutzen kann." (Anmerkung: Unbearbeitete Übersetzung via DeepL).
WhatsApp ist mittlerweile seit vielen Jahren eine Tochter von Facebook und es ist eigentlich erstaunlich, dass das soziale Netzwerk den nun angekündigten Schritt erst jetzt durchführt. Denn wer derzeit die WhatsApp-Anwendung auf seinem Smartphone startet, wird mit einem Hinweis auf aktualisierte Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien begrüßt. Diese muss man akzeptieren, wenn man WhatsApp weiterhin verwenden will.
Details gibt es in einem Update auf der Webseite von WhatsApp, dort findet man auch die Links zu den genauen Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie. Der Dienst betont hier erwartungsgemäß, dass der "Respekt für deine Privatsphäre bei uns an erster Stelle" steht. WhatsApp: "Seit dem Start von WhatsApp sind wir bestrebt, unsere Dienste unter Beachtung einer Reihe von strengen Datenschutz-Prinzipien aufzubauen."
Facebook-Erlaubnis keine Wahl mehr
Im Wesentlichen erlauben die neuen AGB Facebook, die Daten von WhatsApp komplett zu nutzen, und zwar für und bei allen zum Unternehmen gehörenden Plattformen. Dazu heißt es in der Datenschutzrichtlinie: "WhatsApp muss einige Informationen erhalten oder erheben, um unsere Dienste zu betreiben, anzubieten, zu verbessern, zu verstehen, zu individualisieren, zu unterstützen und zu vermarkten. Dies geschieht u. a., wenn du unsere Dienste installierst, nutzt oder auf sie zugreifst."Das ist allerdings nicht wirklich neu, Nutzer hatten bisher aber die Möglichkeit, dieser Art der Datennutzung zu widersprechen bzw. das explizit auszuschließen. Das ist ab dem 8. Februar 2021 aber eben nicht mehr möglich. Denn ab sofort muss man diesen Passus schlucken - oder auf die Nutzung von WhatsApp verzichten.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Neue WhatsApp-Downloads
Videos zum Thema WhatsApp
WhatsApp-SIM im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
- OpenAI leakt private Bilder: KI agiert völlig unkontrolliert
- FritzBox-Problem bestätigt: SIM-Karten sind plötzlich "verschwunden"
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
CachyOS :: schnelles, performante ARCH-Distri & mit den üblichen
d-hubs - Gestern 23:09 Uhr -
Photoprism kommt mit interessanten Verbesserungen
d-hubs - Vorgestern 20:44 Uhr -
Der Norden prescht vor
d-hubs - Vorgestern 10:43 Uhr -
#WordCamp Europe '27 vom 27. bis 29. Mai 2027
d-hubs - 23.09. 19:22 Uhr -
das WordPress-Team hat vor knapp 2 Stunden WordPress 7.1.2 veröffentli
d-hubs - 22.09. 18:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen