Datenschutz: Microsoft empfiehlt WhatsApp-Nutzern Umstieg auf Skype
Nachdem WhatsApp vor kurzem seine Datenschutzrichtlinie aktualisiert hat, versucht Microsoft nun, Nutzer zum Umstieg auf Skype zu bewegen. WhatsApp soll zukünftig Daten mit der Social-Media-Plattform Facebook austauschen. Innerhalb der EU sollen jedoch andere Regeln gelten.
Facebook hat den Instant-Messenger WhatsApp schon 2014 übernommen. Seit diesem Zeitpunkt befürchten Kritiker, dass die zwei Plattformen Nutzerdaten untereinander austauschen könnten. Nun haben die Entwickler die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie von WhatsApp überarbeitet. Bisher hatten die Nutzer der Möglichkeit, der Weitergabe ihrer Daten an weitere Dienste des Internet-Giganten zu widersprechen. Das ist seit der Einführung der neuen Datenschutzrichtlinie allerdings nicht mehr ohne weiteres möglich.
Microsoft möchte WhatsApp-Nutzer zum Umstieg auf den Videochat-Dienst Skype bewegen
Diesen Umstand hat das Redmonder Unternehmen Microsoft nun ausgenutzt, um für seinen eigenen Dienst Skype zu werben. In einem Tweet schreibt der Konzern, dass Skype die Privatsphäre der Nutzer respektiere und die Daten nicht mit Drittanbietern teile. Außerdem enthält der Post einen Link zum Datenschutz-Statement von Microsoft. Dort wird erklärt, welche Daten das Unternehmen sammelt und wie die gespeicherten Informationen verwertet werden.
Siehe auch: WhatsApp: EU-Nutzer müssen Daten nicht mit Facebook teilen (Update)
Microsoft möchte WhatsApp-Nutzer zum Umstieg auf den Videochat-Dienst Skype bewegen
Diesen Umstand hat das Redmonder Unternehmen Microsoft nun ausgenutzt, um für seinen eigenen Dienst Skype zu werben. In einem Tweet schreibt der Konzern, dass Skype die Privatsphäre der Nutzer respektiere und die Daten nicht mit Drittanbietern teile. Außerdem enthält der Post einen Link zum Datenschutz-Statement von Microsoft. Dort wird erklärt, welche Daten das Unternehmen sammelt und wie die gespeicherten Informationen verwertet werden.
Neue Regeln gelten nicht für EU-Nutzer
Wer WhatsApp verwendet und in der europäischen Union wohnt, muss sich jedoch keine Gedanken zum Umstieg auf einen anderen Dienst machen. Facebook hat betont, dass die neuen Regelungen nicht für EU-Nutzer gelten. Hier soll zunächst nichts an der Praxis der Datenweitergabe geändert werden. Damit haben EU-Nutzer und Kunden in Großbritannien weiterhin die Option, einer umfangreichen Verwendung ihrer Daten zu widersprechen.Siehe auch: WhatsApp: EU-Nutzer müssen Daten nicht mit Facebook teilen (Update)
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