Quantumscape: Mit Bill Gates und VW in den Akku-Himmel
Das Startup Quantumscape hat jetzt erste Praxisdaten zu seinen Feststoff-Akkus präsentiert. Die Feststoff-Zellen des Unternehmens sind den üblichen Lithium-Ionen-Batterien um Längen voraus - profitieren könnte davon vor allem VW.
Denn der Automobilkonzern gehört neben Microsoft-Mitbegründer Bill Gates zu den frühen Investoren und Unterstützern des US-Unternehmens. Dieses hat nun durchaus einige Jahre gebraucht, um die theoretischen Konzepte auch in die Praxis umzusetzen. Die nun vorgestellten Stromspeicher bergen allerdings das Potenzial, der Elektromobilität endgültig zum Durchbruch zu verhelfen.
Die nun hergestellten Prototypen können nach Angaben des Unternehmens binnen 15 Minuten auf rund 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität aufgeladen werden. Über 800 Ladezyklen hinweg bleiben sie dabei außerdem über 80 Prozent der originalen Leistung, was ebenfalls ein hervorragender Wert ist. Und auch extreme Temperaturen machen den Akkus wenig aus: Sie können ohne Leistungsverlust auch bei -30 Grad Celsius arbeiten und überstehen große interne Hitzeentwicklungen ohne zu brennen.
Entsprechend bekommt Quantumscape gerade eine Menge Anerkennung, unter anderem auch von Stan Whittingham, der aufgrund seiner Arbeiten zum Lithium-Ionen-Akku den Nobelpreis für Chemie erhielt. Allerdings sind noch einige Schritte zu gehen, bis die Akkus auch in Serienproduktion gefertigt werden können. Allgemein geht man in der Branche davon aus, dass Elektroautos mit Feststoffakkus nicht vor 2025 auf den Markt kommen werden.
Die nun hergestellten Prototypen können nach Angaben des Unternehmens binnen 15 Minuten auf rund 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität aufgeladen werden. Über 800 Ladezyklen hinweg bleiben sie dabei außerdem über 80 Prozent der originalen Leistung, was ebenfalls ein hervorragender Wert ist. Und auch extreme Temperaturen machen den Akkus wenig aus: Sie können ohne Leistungsverlust auch bei -30 Grad Celsius arbeiten und überstehen große interne Hitzeentwicklungen ohne zu brennen.
Massenfertigung erst ab 2025
Neben all diesen Vorteilen ist aber ein weiterer Faktor für die Praxis die mögliche Fahrleistung eines Elektroautos. Und hier können die Feststoff-Batterien bei gleicher Baugröße und Gewicht eine 50-prozentige Steigerung bringen. Die Verbindung der Daten würde einen enormen Sprung nach vorn bedeuten.Entsprechend bekommt Quantumscape gerade eine Menge Anerkennung, unter anderem auch von Stan Whittingham, der aufgrund seiner Arbeiten zum Lithium-Ionen-Akku den Nobelpreis für Chemie erhielt. Allerdings sind noch einige Schritte zu gehen, bis die Akkus auch in Serienproduktion gefertigt werden können. Allgemein geht man in der Branche davon aus, dass Elektroautos mit Feststoffakkus nicht vor 2025 auf den Markt kommen werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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