PS5: Speicher kann zum Launch nicht mit SSDs erweitert werden
Wer den Speicher der neuen PlayStation 5 mit Hilfe einer internen SSD erweitern will, schaut zum Marktstart am 19. November in die Röhre. Sony bestätigt, dass der zusätzliche M.2-Slot der PS5-Konsole bis zu einem späteren Software-Update deaktiviert sein wird.
Während es Microsoft Besitzern der Xbox Series X und Xbox Series S direkt zum Launch ermöglicht, den SSD-Speicher über proprietäre Erweiterungskarten aufzurüsten, sollten PS5-Spieler eigentlich den Vorteil genießen, standardisierte NVMe-SSDs im M.2-Slot der Konsole unterzubringen. Wie die Kollegen von The Verge von Sony in Erfahrung bringen konnten, wird diese Möglichkeit jedoch erst zu einem späteren, nicht genauer terminierten Zeitpunkt möglich sein. Bis dahin müssen Käufer der PlayStation 5, denen der interne Speicher von nur 667 GB nicht ausreicht, auf langsamere externe USB-Festplatten oder -SSDs ausweichen.
Interne Tests des japanischen Herstellers scheinen noch nicht soweit fortgeschritten, um Kunden zum Marktstart eine Liste kompatibler M.2-SSDs vorzulegen, weshalb der Slot zur Vorbeugung von Problemen temporär gesperrt wurde. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass bisher nur 14 verfügbare PCIe 4.0-SSDs über die notwendige Geschwindigkeit verfügen. Bereits im März kündigte Hardware-Chef Mark Cerny an, dass sich dieser Prozess verspäten könnte. Es bleibt also unklar, ob Besitzer der PS5-Konsole noch in diesem oder erst im nächsten Jahr mit der Freischaltung für ein SSD-Upgrade rechnen können.
Siehe auch:
Nur eine geringe Anzahl an SSDs erfüllt die PS5-Anforderungen
Grund für die vorläufige Deaktivierung des M.2-Slots der PS5 könnten Kompatibilitätsprobleme sein. Passende NVMe-SSD müssen nicht nur für die PCIe 4.0-Schnittstelle geeignet sein, sondern auch Übertragungsraten von mindestens 5,5 GB/s erreichen, um mit dem fest verbauten Solid State Drive der Konsole mithalten zu können. Außerdem spielt die Größe, besser gesagt die Höhe der SSD eine Rolle. Aufgrund von Platzproblemen im Gehäuse der vergleichsweise ausladenden PlayStation 5 soll es nicht möglich sein, PCIe 4.0-SSDs mit größeren Kühlmodulen (Heatsinks) einzusetzen. Ebenso müssen die Flash-Laufwerke zu Sonys I/O-Controller kompatibel sein.Interne Tests des japanischen Herstellers scheinen noch nicht soweit fortgeschritten, um Kunden zum Marktstart eine Liste kompatibler M.2-SSDs vorzulegen, weshalb der Slot zur Vorbeugung von Problemen temporär gesperrt wurde. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass bisher nur 14 verfügbare PCIe 4.0-SSDs über die notwendige Geschwindigkeit verfügen. Bereits im März kündigte Hardware-Chef Mark Cerny an, dass sich dieser Prozess verspäten könnte. Es bleibt also unklar, ob Besitzer der PS5-Konsole noch in diesem oder erst im nächsten Jahr mit der Freischaltung für ein SSD-Upgrade rechnen können.
Siehe auch:
- Sony macht es offiziell: So läuft der Launch der PS5 am 19. November
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- PS5 DualSense: Controller funktioniert mit der PS3, aber nicht PS4
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
Videos zum Thema PlayStation
- God of War Laufey: Vorbestellungen für die PS5 sind ab sofort möglich
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