US-Republikaner: Hilfe, Hacker haben unsere Wahlkampf-Kasse geklaut
Im US-Bundesstaat Wisconsin haben die Republikaner offenbar ihre Wahlkampf-Kasse verloren. Angeblich sind Hacker in das entsprechende Konto eingedrungen und haben die dort hinterlegten 2,3 Millionen Dollar gestohlen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press.
Der Vorfall soll sich bereits Ende letzter Woche ereignet haben. Am Freitag wurde dem Vernehmen nach auch die US-Bundespolizei FBI in die Sache eingeschaltet. Über die Hintergründe ist bisher nichts bekannt. Es ist also unklar, ob die Angreifer hier lediglich eine Chance nutzten, weil sie auf ein schlecht abgesichertes Konto trafen, oder ob gezielt die republikanische Partei des Bundesstaates ins Visier geriet.
Beides kann durchaus plausibel sein. Derzeit ist zwar nicht bekannt, dass auch andere Verbände der Republikaner von ähnlichen Angriffen betroffen waren, doch kommt Wisconsin eben auch eine besondere Rolle zu. Denn bei dem Bundesstaat handelt es sich um einen der Swing States, in denen nicht schon lange vor den Wahlen absehbar ist, wer hier das Rennen macht. Beim letzten Mal setzte sich Donald Trump hier knapp durch, die aktuellen Umfragen prognostizieren ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Bewerber.
Für die übergeordnete Parteiorganisation dürfte es etwas unangenehm sein, dass es zu solchen Meldungen kommt. Denn ausgerechnet die Parteikollegen in Wisconsin hatten mit ihren Geldern bereits in der Vergangenheit Probleme. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf herrschte wohl solches Chaos in den Abrechnungen, dass man gute zwei Jahre brauchte, um die Bücher in Ordnung zu bringen.
Beides kann durchaus plausibel sein. Derzeit ist zwar nicht bekannt, dass auch andere Verbände der Republikaner von ähnlichen Angriffen betroffen waren, doch kommt Wisconsin eben auch eine besondere Rolle zu. Denn bei dem Bundesstaat handelt es sich um einen der Swing States, in denen nicht schon lange vor den Wahlen absehbar ist, wer hier das Rennen macht. Beim letzten Mal setzte sich Donald Trump hier knapp durch, die aktuellen Umfragen prognostizieren ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Bewerber.
Immer wieder Wisconsin
Daher sollte das Geld für den Wahlkampf-Endspurt eingesetzt werden. Daraus wird nun aber erst einmal nichts. Beziehungsweise müssen fest geplante Termine erst einmal aus anderen Töpfen notdürftig finanziert werden. Das dürfte auch für den für heute geplanten Besuch des amtierenden Präsidenten gelten.Für die übergeordnete Parteiorganisation dürfte es etwas unangenehm sein, dass es zu solchen Meldungen kommt. Denn ausgerechnet die Parteikollegen in Wisconsin hatten mit ihren Geldern bereits in der Vergangenheit Probleme. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf herrschte wohl solches Chaos in den Abrechnungen, dass man gute zwei Jahre brauchte, um die Bücher in Ordnung zu bringen.
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Christian Kahle
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