Novum: Donald Trump und Joe Biden sollen virtuelles TV-Duell führen
Vergangene Woche wurde bekannt, dass sich Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert hat. Der US-Präsident verbrachte einige Tage im Krankenhaus, wurde aber mittlerweile entlassen. Unter Menschen darf er aber noch nicht, das hat auch Folgen für die zweite TV-Debatte.
2020 war das Jahr, in dem Videokonferenzen per Zoom, Teams und Co. zum Alltag wurden. Grund war und ist natürlich die Pandemie und die dazugehörigen Kontaktbeschränkungen. Das hat auch nun eine absolute Neuerung im US-Wahlkampf zur Folge, nämlich die erste virtuelle TV-Debatte der jüngeren Neuzeit.
Das hat nun auch Folgen für die zweite Debatte der beiden Konkurrenten um die Präsidentschaft am 15. Oktober 2020: Denn diese wird vollständig virtuell stattfinden. Das gab die für für die TV-Duelle zuständige Kommission heute bekannt (via New York Times). "Die zweite Präsidentschaftsdebatte findet in Form einer Stadtversammlung statt, an der die Kandidaten aus verschiedenen abgelegenen Orten teilnehmen", so die Kommission, die als Grund die "Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten" angab.
Allerdings ist offen, ob es tatsächlich dazu kommen wird: Denn Donald Trump hat gegenüber Fox Business mitgeteilt, dass er eine virtuelle Debatte für "Zeitverschwendung" und "lächerlich" hält: "Die können dir das Wort abdrehen, wann immer sie wollen."
Sicherheit geht vor
Das liegt natürlich an der Erkrankung von US-Präsident Donald Trump. Dieser versucht zwar seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus den Eindruck von vollständiger Gesundheit zu hinterlassen, daran gibt es aber erhebliche Zweifel. Vor allem befürchten viele, dass von Trump und seinem Team eine erhebliche Ansteckungsgefahr ausgeht, denn mittlerweile haben sich mindestens 34 Personen aus dem Weißen Haus bzw. aus Trumps unmittelbaren Umfeld mit dem Virus infiziert. Infografik: So funktioniert die Präsidentschaftswahl in den USA
Das hat nun auch Folgen für die zweite Debatte der beiden Konkurrenten um die Präsidentschaft am 15. Oktober 2020: Denn diese wird vollständig virtuell stattfinden. Das gab die für für die TV-Duelle zuständige Kommission heute bekannt (via New York Times). "Die zweite Präsidentschaftsdebatte findet in Form einer Stadtversammlung statt, an der die Kandidaten aus verschiedenen abgelegenen Orten teilnehmen", so die Kommission, die als Grund die "Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten" angab.
Nur bedingt das erste Mal
Die New York Times merkt allerdings an, dass das zwar die erste "virtuelle" Debatte sein wird, jedenfalls so wie man den Begriff heute definiert, es ist aber nicht das erste "Remote-Duell": Denn bereits 1960 debattierten John F. Kennedy und Richard Nixon aus der Ferne miteinander, Kennedy saß in einem TV-Studio in New York, Nixon in einem in Los Angeles.Allerdings ist offen, ob es tatsächlich dazu kommen wird: Denn Donald Trump hat gegenüber Fox Business mitgeteilt, dass er eine virtuelle Debatte für "Zeitverschwendung" und "lächerlich" hält: "Die können dir das Wort abdrehen, wann immer sie wollen."
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