Krypto-Scammer kapern Wahlkampf-Webseite des Trump-Teams
Im Finale des Präsidentschafts-Wahlkampfes in den USA ist es Unbekannten gelungen, die Kampagnen-Seite des Trump-Teams zu kapern. Es scheint dabei noch nicht einmal ein besonders ausgeklügelter Angriff nötig gewesen zu sein.
Darauf deutet zumindest das Ergebnis hin. Es besteht im Wesentlichen aus einem recht plumpen versuch, sich Kryptowährungs-Einheiten zu ergaunern, wie ein Bericht des US-Magazins TechCrunch zeigt. Dafür wurde mit einem eingeschleusten JavaScript-Code ein Layer über die Kampagnen-Webseite gelegt, der auf den ersten Blick einfach eine schlecht gemachte Beschlagnahmungs-Meldung von US-Behörden vorgaukelte.
In dem darin enthaltenen Fließtext wurde dann behauptet, man habe umfangreiche geheime Informationen aus dem Umfeld des US-Präsidenten Donald Trump in Erfahrung gebracht. Aus der internen Kommunikation habe man nun beispielsweise Beweise erlangt, laut denen die Trump-Regierung an der Entstehung des Corona-Virus beteiligt war. Und auch darüber, wie der Präsident mit Hilfe fremder Akteure die kommenden Wahlen manipulieren will.
Der eingeschleuste Layer
Die ganze Sache ist natürlich einfach nur ein sehr plumper Versuch der Angreifer, die eigenen Monero-Bestände aufzufüllen. Allerdings entbehrt die ganze Sache auch nicht einer gewissen Logik. Denn die Betrugsmasche entspricht ziemlich gut dem Bild des klischeehaften Trump-Anhängers. Auch die von diesen immer gern geglaubten Verschwörungstheorien werden in einem ähnlichen Stil vermittelt und bereitwillig angenommen. Insofern ist es durchaus möglich, dass die Sache zumindest einen kleinen Erfolg gebracht hat.
In dem darin enthaltenen Fließtext wurde dann behauptet, man habe umfangreiche geheime Informationen aus dem Umfeld des US-Präsidenten Donald Trump in Erfahrung gebracht. Aus der internen Kommunikation habe man nun beispielsweise Beweise erlangt, laut denen die Trump-Regierung an der Entstehung des Corona-Virus beteiligt war. Und auch darüber, wie der Präsident mit Hilfe fremder Akteure die kommenden Wahlen manipulieren will.
Der eingeschleuste Layer
Plump aber logisch
Die angeblichen Inhalte, auf die man sich Zugriff verschafft habe, könnten veröffentlicht werden. Die Nutzer sollen aber darüber abstimmen, indem sie Einheiten der Kryptowährung Monero auf ein Pro- oder ein Contra-Konto überwiesen. Abhängig davon, welches Wallet die höchsten Eingänge zu verzeichnen hat, soll dann die Abstimmung ausgehen.Die ganze Sache ist natürlich einfach nur ein sehr plumper Versuch der Angreifer, die eigenen Monero-Bestände aufzufüllen. Allerdings entbehrt die ganze Sache auch nicht einer gewissen Logik. Denn die Betrugsmasche entspricht ziemlich gut dem Bild des klischeehaften Trump-Anhängers. Auch die von diesen immer gern geglaubten Verschwörungstheorien werden in einem ähnlichen Stil vermittelt und bereitwillig angenommen. Insofern ist es durchaus möglich, dass die Sache zumindest einen kleinen Erfolg gebracht hat.
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