Bayern will Wasserstoff-Tankstellen mit 50 Millionen Euro anschieben
Bayern hat sich entschlossen, den Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen mit einem staatlichen Förderprogramm voranzubringen. Die Landesregierung will dafür einen zweistelligen Millionenbetrag im Haushalt des Wirtschaftsministeriums unterbringen.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erklärte heute, dass man mit einem Budget von 50 Millionen Euro dafür sorgen will, dass die Infrastruktur einen Anschub bekommt. Das ist letztlich notwendig, weil der Bereich sonst in einem Dilemma steckt: Kein Tankstellenbetreiber investiert in die teure Technik, wenn es quasi noch keine Kunden gibt und niemand kauft ein Fahrzeug mit Wasserstoff-Antrieb, wenn man es fast nirgendwo auftanken kann.
Bayern will daher ab dem 1. Oktober mit entsprechenden Förderprojekten beginnen. Gelder können dabei sowohl an öffentliche als auch nichtöffentliche Tankstellen ausgeschüttet werden. Zielgruppe sind dabei in erster Linie Tankstellen für LKW, Busse und andere Nutzfahrzeuge, wie es in der Ankündigung hieß.
Der Fokus auf Nutzfahrzeugen geht darauf zurück, dass diese am ehesten mit Wasserstoff fahren werden. Insbesondere LKW müssen schwere Lasten über lange Distanzen transportieren, wo batteriebetriebene Fahrzeuge schnell an ihre Grenzen kommen. In PKW wird Wasserstoff aber kaum in größerem Umfang zum Einsatz kommen, da die Kosten aufgrund des im Gesamtprozess recht niedrigen Wirkungsgrades letztlich über dem Akku-Stromer liegen werden.
Bayern will daher ab dem 1. Oktober mit entsprechenden Förderprojekten beginnen. Gelder können dabei sowohl an öffentliche als auch nichtöffentliche Tankstellen ausgeschüttet werden. Zielgruppe sind dabei in erster Linie Tankstellen für LKW, Busse und andere Nutzfahrzeuge, wie es in der Ankündigung hieß.
Geld auch für Fahrzeuge
Förderungsfähig ist aber auch die Umrüstung von bestehenden Fahrzeugflotten auf Wasserstoff-basierte Antriebe. Weiterhin können Produzenten des Treibstoffes sich um staatliche Gelder bewerben. Der Bereich soll letztlich also von Bayern aus als Ganzes vorangetrieben werden. Aiwanger wählte als Ort für seine Ankündigung eine bereits bestehende Tankstelle in Nürnberg. So wie diese sollen binnen der kommenden drei Jahre hundert weitere entstehen.Der Fokus auf Nutzfahrzeugen geht darauf zurück, dass diese am ehesten mit Wasserstoff fahren werden. Insbesondere LKW müssen schwere Lasten über lange Distanzen transportieren, wo batteriebetriebene Fahrzeuge schnell an ihre Grenzen kommen. In PKW wird Wasserstoff aber kaum in größerem Umfang zum Einsatz kommen, da die Kosten aufgrund des im Gesamtprozess recht niedrigen Wirkungsgrades letztlich über dem Akku-Stromer liegen werden.
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Christian Kahle
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