Trotz Klage: Microsoft behält den milliardenschweren Jedi-Auftrag
Amazon ist auch im zweiten Anlauf gescheitert, den sogenannten Jedi-Auftrag der US-Regierung einzuheimsen. Trotz Klage gegen das Bieterverfahren und einer neuen Bewertung der Angebote durch das Pentagon erhält Microsoft den Zuschlag.
Microsoft gewann bereits im Oktober 2019 den etwa 10 Milliarden Dollar schweren sogenannten Jedi-Etat (Joint Enterprise Defense Infrastructure) des US-Verteidigungsministeriums. Doch die Vertragsvergabe stand nicht unter einem guten Vorzeichen - Amazon fühlte sich im Bieterverfahren um den Vertrag benachteiligt und hatte gegen die Entscheidung geklagt. Aufgrund des Rechtsstreits begann das Verteidigungsministerium mit einer Neubewertung der Angebote und forderte beide Unternehmen im März dieses Jahres auf, neue, überarbeitete Angebote einzureichen.
Dabei heißt es: "Das Ministerium hat seine umfassende Neubewertung der Jedi-Cloud-Vorschläge abgeschlossen und festgestellt, dass der Vorschlag von Microsoft weiterhin den besten Wert für die Regierung darstellt. Bei dem Jedi-Cloud-Vertrag handelt es sich um einen Vertrag mit festem Preis und unbegrenzter Lieferung/unbegrenzter Menge, der dem Verteidigungsministerium eine vollständige Palette von Cloud-Computing-Diensten zur Verfügung stellen wird. Obwohl die Vertragserfüllung aufgrund der einstweiligen Verfügung des Bundesgerichtshofs vom 13. Februar 2020 nicht sofort beginnen wird, ist das Verteidigungsministerium bestrebt, diese Optionen unseren Männern und Frauen in Uniform zur Verfügung zu stellen."
In der Klage von Amazon wurden Berichten zufolge politische Einflussnahme und Fehler als Grund für die Auftragsvergabe an Microsoft angeführt. Microsoft hat jedoch erklärt, dass ihnen der Vertrag angeboten wurde, weil sie "eine wesentlich bessere Technologie zu einem besseren Preis" angeboten hätten. Zudem hieß es von Seiten Microsofts, dass Amazon durch das Klageverfahren vor allem "wesentliche Informationen über die Preisgestaltung ihres Konkurrenten erhalten wollte" und das nun auch geglückt sei. Dennoch habe sich das bessere Angebot durchgesetzt.
Der Jedi-Vertrag des Pentagon dreht sich um Cloud-Technologien, die die Systeme und Infrastruktur des Verteidigungsministeriums modernisieren sollen.
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Zu viel politische Einflussnahme?
Nun hat das Ministerium eine Erklärung veröffentlicht (via ZDNet), in der bekräftigt wird, dass der Jedi-Vertrag, wie ursprünglich geplant, an Microsoft vergeben wird.Dabei heißt es: "Das Ministerium hat seine umfassende Neubewertung der Jedi-Cloud-Vorschläge abgeschlossen und festgestellt, dass der Vorschlag von Microsoft weiterhin den besten Wert für die Regierung darstellt. Bei dem Jedi-Cloud-Vertrag handelt es sich um einen Vertrag mit festem Preis und unbegrenzter Lieferung/unbegrenzter Menge, der dem Verteidigungsministerium eine vollständige Palette von Cloud-Computing-Diensten zur Verfügung stellen wird. Obwohl die Vertragserfüllung aufgrund der einstweiligen Verfügung des Bundesgerichtshofs vom 13. Februar 2020 nicht sofort beginnen wird, ist das Verteidigungsministerium bestrebt, diese Optionen unseren Männern und Frauen in Uniform zur Verfügung zu stellen."
In der Klage von Amazon wurden Berichten zufolge politische Einflussnahme und Fehler als Grund für die Auftragsvergabe an Microsoft angeführt. Microsoft hat jedoch erklärt, dass ihnen der Vertrag angeboten wurde, weil sie "eine wesentlich bessere Technologie zu einem besseren Preis" angeboten hätten. Zudem hieß es von Seiten Microsofts, dass Amazon durch das Klageverfahren vor allem "wesentliche Informationen über die Preisgestaltung ihres Konkurrenten erhalten wollte" und das nun auch geglückt sei. Dennoch habe sich das bessere Angebot durchgesetzt.
Der Jedi-Vertrag des Pentagon dreht sich um Cloud-Technologien, die die Systeme und Infrastruktur des Verteidigungsministeriums modernisieren sollen.
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