Amazon: Nur Korruption kann den Microsoft/Pentagon-Deal erklären

Usa, Pentagon, Verteidigungsministerium Bildquelle: CC0 Usa, Pentagon, Verteidigungsministerium Bildquelle: CC0
Amazon will seit Monaten, mittlerweile kann man sogar schon von Jahren sprechen, nicht akzeptieren, dass der zehn Milliarden schwere Cloud-Auf­trag des US-Verteidigungsministeriums an Microsoft und nicht an Ama­zon/AWS vergeben wurde. Die Sache geht auch vor Gericht weiter. Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass Jeff Bezos, Gründer und Chef des Versand­händ­lers Amazon, Donald Trump abgrundtief hasst, die Verachtung beruht aber auf Gegen­seitig­keit. Es ist deshalb durchaus möglich, dass Amazon den Joint Enterprise Defense In­fra­struc­ture (JEDI)-Deal eben aufgrund dieser Antipathie nicht bekommen hat und statt­des­sen Mi­cro­soft zum Zuge gekommen ist.

Das versucht Amazon vor Gericht zu beweisen, denn natürlich müssen auch in den Ver­ei­nig­ten Staaten Regierungsaufträge an das beste und günstigste Angebot und nicht nach Sym­pa­thie vergeben werden.


"Korruption, Einmischung und Vergeltung"

Und der Konzern aus Seattle will alles auch gar nicht in schöne Worte zu schmücken. Denn in aktuell freigegebenen Gerichtsdokumenten schreibt Amazon (via GeekWire), dass ein "au­ßer­ge­wöhn­li­ches Umfeld von Korruption, Einmischung und Vergeltung" von Präsident Do­nald Trump und seiner Regierung dafür verantwortlich ist, dass Amazon als eigentlich best­ge­eig­ne­ter Kandidat den Auftrag nicht bekommen hat.

Microsoft wird damit zwar nur indirekt an­ge­grif­fen, der Redmonder Konzern warf Amazon aber dennoch Neid und Missgunst vor. In einem State­ment teilte Microsoft mit, dass es an der Zeit sei, "dass wir weitermachen und diese Tech­no­lo­gie in die Hände derer geben, die sie drin­gend brau­chen: die Frauen und Männer, die un­se­re Na­tion schüt­zen".

Amazon wirft in dem Ende Oktober ans Gericht über­mit­tel­ten und gestern freigegebenen Do­ku­ment der Regierung vor, dass auch die Über­prü­fung der Ent­schei­dung und die darauffolgende Bestätigung des Deals mit Microsoft "vor Fehlern nur so strotzt, die sogar noch ungeheuerlicher sind als die, die die ursprünglichen Vergabe belastet haben". Laut Amazon biete man mit AWS nicht nur das günstigste, son­dern auch technologisch hochwertigste Angebot.

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