Amazon: JEDI-Auftrag an Microsoft ging nicht mit rechten Dingen zu
Amazon glaubt nicht, dass Microsoft einen Großauftrag der US-Regierung bekommen kann, wenn alles mit rechten Mitteln zugeht. Der Konzern legte daher nun Beschwerde dagegen ein, dass die Redmonder den Zuschlag bei der JEDI-Ausschreibung erhielten.
Der Handelskonzern hat in einem ersten Schritt die Aufforderung an die zuständigen Behörden übermittelt, genau offenzulegen, wie die Entscheidung zustande kam. Erst wenn dies geschehen ist oder keine Reaktion folgt, ist eine Klage vor Gericht möglich. Die Sache birgt allerdings auch für Amazon ein gewisses Risiko - immerhin müssten in dem Fall auch die Angebote, die man der Regierung selbst gemacht hat, offengelegt werden, damit die Angelegenheit wirklich bewertet werden kann.
Aus einer Stellungnahme Amazons geht allerdings hervor, dass man schon ganz grundlegend davon ausgeht, dass der Konkurrent überhaupt nicht in der Lage gewesen sein kann, eine so gute Offerte wie die eigene einzureichen. Denn Amazons Cloud-Sparte AWS sei als Einzige qualifiziert und erfahren genug, um die hohen Anforderungen des US-Militärs zu erfüllen, hieß es laut einem Bericht des US-Magazins ZDNet.
Dass nun aber Microsoft den Zuschlag bekam, dürfte für Amazon nur einen Grund haben: US-Präsident Donald Trump steht dem Handelskonzern aus Seattle nicht gerade wohlwollend gegenüber. Denn Firmengründer Jeff Bezos ist auch Eigner der Tageszeitung Washington Post, von deren kritischer Berichterstattung Trump sich regelmäßig angegriffen fühlt.
Siehe auch: Projekt JEDI: Microsoft erhält Vertrag vom Pentagon - trotz Protesten
Aus einer Stellungnahme Amazons geht allerdings hervor, dass man schon ganz grundlegend davon ausgeht, dass der Konkurrent überhaupt nicht in der Lage gewesen sein kann, eine so gute Offerte wie die eigene einzureichen. Denn Amazons Cloud-Sparte AWS sei als Einzige qualifiziert und erfahren genug, um die hohen Anforderungen des US-Militärs zu erfüllen, hieß es laut einem Bericht des US-Magazins ZDNet.
Was nicht sein kann...
Bei Amazon war man sich von Beginn an sehr sicher, den Auftrag, der immerhin ein Volumen von 10 Milliarden Dollar umfasst, zu bekommen. Und tatsächlich blieben mit der fortschreitenden Auswertung der Angebote alle anderen Anbieter nach und nach auf der Strecke. Lediglich Google stieg auf eigenen Wunsch wieder aus, nachdem sich die Belegschaft gegen eine Teilnahme an der Ausschreibung wehrte. Am Ende blieben nur noch Amazon und Microsoft übrig.Dass nun aber Microsoft den Zuschlag bekam, dürfte für Amazon nur einen Grund haben: US-Präsident Donald Trump steht dem Handelskonzern aus Seattle nicht gerade wohlwollend gegenüber. Denn Firmengründer Jeff Bezos ist auch Eigner der Tageszeitung Washington Post, von deren kritischer Berichterstattung Trump sich regelmäßig angegriffen fühlt.
Siehe auch: Projekt JEDI: Microsoft erhält Vertrag vom Pentagon - trotz Protesten
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