Kurier-Wettlauf: Um Amazon-Zentren wachsen Smartphone-Bäume
Rund um Logistikzentren Amazons lässt sich ein fast schon weihnachtliches Phänomen beobachten: In so manchem Baum wurden Smartphones aufgehängt. Allerdings nicht als Geschenk, sondern um ihren Besitzern Lieferfahrten zu sichern.
Der Handelskonzern unterhält immerhin nur in einem sehr geringen Umfang eine eigene Gruppe an Lieferanten. Was nicht von den normalen Paketdiensten ausgeliefert wird, geht an zahllose kleine Kurierfirmen, oftmals bestehen diese nur aus dem selbstständigen Fahrer. Und zwischen den Auftragnehmern existiert ein harter Konkurrenzkampf darum, die Pakete zu den Kunden bringen zu können.
Intern läuft bei Amazon ein komplexes System, mit dem die Aufträge vergeben werden. Hier spielen Faktoren wie bisherige Erfahrungen und das Qualitäts-Feedback eine Rolle, aber eben auch die schnelle Verfügbarkeit. Lässt man sich tracken und die Software erkennt, dass ein Fahrer sich bereits am Tor aufhält, um die Lieferungen kurzfristig zu übernehmen, bekommt er mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Zuschlag als Kuriere, die noch einige Minuten Anfahrt benötigen.
Vor allem bei der Amazon-Tochter Whole Foods, die zeitkritische Lebensmittel-Lieferungen vergibt, nimmt das Phänomen schnell zu. Gerüchten zufolge soll es hier auch schon Zwischenvermittler geben, die eigentlich von den Geschäftsbedingungen des Unternehmens ausgeschlossen werden. Es scheint aber lukrativ zu sein, Aufträge entgegenzunehmen und diese gegen eine Provisionsbeteiligung an andere Fahrer weiterzugeben.
Bei Amazon selbst ist vor allem das Amazon Flex-Programm das Ziel. Dieses funktioniert ein wenig wie Uber, nur dass statt Personen Pakete transportiert werden. Die Fahrer können hier mit ihren privaten Autos Zustell-Aufträge ergattern. Da es sich jeweils um kleinere Posten handelt, die beispielsweise durch Express-Bestellungen herausgehen, benötigt man kein komplettes Lieferfahrzeug. Insbesondere in den USA, wo zahlreiche Beschäftigte in der Corona-Zeit von ihren Arbeitgebern unbezahlt freigestellt sind, wollen sich viele so ein Zubrot verdienen.
Intern läuft bei Amazon ein komplexes System, mit dem die Aufträge vergeben werden. Hier spielen Faktoren wie bisherige Erfahrungen und das Qualitäts-Feedback eine Rolle, aber eben auch die schnelle Verfügbarkeit. Lässt man sich tracken und die Software erkennt, dass ein Fahrer sich bereits am Tor aufhält, um die Lieferungen kurzfristig zu übernehmen, bekommt er mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Zuschlag als Kuriere, die noch einige Minuten Anfahrt benötigen.
Konkurrenz nimmt zu
Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg gibt es daher zunehmend Berichte, nach denen Smartphones möglichst dicht an den Toren der Logistikzentren platziert werden. Im einfachsten Fall kommen die Besitzer regelmäßig vorbei und prüfen, ob Aufträge hereingekommen sind. Immer häufiger verfügen die Mobiltelefone aber auch über Synchronisations-Features, über die sie in Kontakt mit einem weiteren Smartphone stehen.Vor allem bei der Amazon-Tochter Whole Foods, die zeitkritische Lebensmittel-Lieferungen vergibt, nimmt das Phänomen schnell zu. Gerüchten zufolge soll es hier auch schon Zwischenvermittler geben, die eigentlich von den Geschäftsbedingungen des Unternehmens ausgeschlossen werden. Es scheint aber lukrativ zu sein, Aufträge entgegenzunehmen und diese gegen eine Provisionsbeteiligung an andere Fahrer weiterzugeben.
Bei Amazon selbst ist vor allem das Amazon Flex-Programm das Ziel. Dieses funktioniert ein wenig wie Uber, nur dass statt Personen Pakete transportiert werden. Die Fahrer können hier mit ihren privaten Autos Zustell-Aufträge ergattern. Da es sich jeweils um kleinere Posten handelt, die beispielsweise durch Express-Bestellungen herausgehen, benötigt man kein komplettes Lieferfahrzeug. Insbesondere in den USA, wo zahlreiche Beschäftigte in der Corona-Zeit von ihren Arbeitgebern unbezahlt freigestellt sind, wollen sich viele so ein Zubrot verdienen.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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