Google bestätigt: Pixel-Smartphones werden durch die Bank teurer
Wer ein Pixel-Smartphone von Google kaufen möchte, muss bald tiefer in die Tasche greifen. Höhere Beschaffungskosten für Speicherbausteine zwingen den Hersteller jetzt zu Preiserhöhungen. Das betrifft nicht nur kommende, sondern auch aktuelle Modelle.
Google reagiert eigenen Aussagen zufolge damit auf die weltweite Speicherkrise. Die genauen Preise für die neuen Geräte werden voraussichtlich auf dem Hardware-Event Mitte August in Kalifornien bekannt gegeben. Neben den neuen Handys sollen auch bereits erhältliche Modelle zeitnah teurer werden.
Die Kosten für Arbeitsspeicher sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Kostete ein Gigabyte RAM im Jahr 2025 noch 2,80 US-Dollar (etwa zwei Euro), liegt der Preis aktuell bei zwölf US-Dollar (etwa elf Euro). Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach Speicherchips für Server im Bereich der künstlichen Intelligenz. Google habe solche Schwankungen bisher intern aufgefangen, müsse die Mehrkosten nun aber an Endkunden weitergeben, so Shakil Barkat, Vizepräsident für Geräte und Dienste bei Google, gegenüber 9to5Google.
Auch Modelle wie das Pixel 11 Pro XL und das faltbare Pixel 11 Pro Fold werden voraussichtlich um den gleichen Betrag teurer. Um die Gesamtpreise zu kontrollieren, könnte das Einstiegsmodell des Pixel 11 Pro zudem nur noch mit zwölf statt 16 Gigabyte RAM ausgestattet sein. Sogar das aktuelle Mittelklasse-Gerät Pixel 10a steht vor einer möglichen Preiserhöhung auf dem globalen Markt.
Im Gegensatz zu Apple, wo das iPhone durch die enge Verzahnung von Hard- und Software traditionell mit weniger Arbeitsspeicher auskommt, muss Android eine Vielzahl von Herstellern und Chipsätzen unterstützen. Google kann zumindest bei den Pixel-Geräten auf seine eigenen Tensor-Prozessoren und geräteinterne künstliche Intelligenz bauen, um ressourcenhungrige Anwendungen künftig wesentlich effizienter auszuführen.
Um die eigenen Smartphones auf dem hart umkämpften Markt weiterhin attraktiv zu halten, plant das Unternehmen zusätzlich verstärkt Sonderaktionen und Bundle-Angebote mit Diensten wie Google One. Käufer würden dadurch zumindest indirekt einen finanziellen Ausgleich für die gestiegenen Anschaffungskosten der Mobiltelefone erhalten.
Werdet ihr trotz der höheren Preise beim Pixel 11 zugreifen oder sucht ihr nach günstigeren Alternativen? Teilt eure Gedanken zu den steigenden Smartphone-Kosten gerne unten in den Kommentaren! Siehe auch:
- Google kündigt steigende Preise für seine neue Pixel-11-Handys an
- Grund für die Teuerung sind stark gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher
- Der Preis für ein Gigabyte RAM stieg von ca. zwei auf elf Euro an
- Die neuen Pixel-Modelle sollen zum Start rund 100 Dollar mehr kosten
- Als Ausgleich soll der Basisspeicher von 128 auf 256 Gigabyte wachsen
- Auch bereits erhältliche Modelle wie das Pixel 10a sollen teurer werden
Kosten für Arbeitsspeicher steigen
Am 14. August wird Google seine neuen Smartphones der Pixel-11-Serie vorstellen. Schon im Vorfeld gab es einige Leaks, die sowohl das Pixel 11 Pro als auch das kommende Foldable zeigten. Selbst das Pixel 11a, das erst im Frühjahr 2027 erwartet wird, gab es schon zu sehen. Wie der Hersteller jetzt aber offiziell mitteilt, werden die Preise für die kommenden Smartphones spürbar steigen.Google reagiert eigenen Aussagen zufolge damit auf die weltweite Speicherkrise. Die genauen Preise für die neuen Geräte werden voraussichtlich auf dem Hardware-Event Mitte August in Kalifornien bekannt gegeben. Neben den neuen Handys sollen auch bereits erhältliche Modelle zeitnah teurer werden.
Die Kosten für Arbeitsspeicher sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Kostete ein Gigabyte RAM im Jahr 2025 noch 2,80 US-Dollar (etwa zwei Euro), liegt der Preis aktuell bei zwölf US-Dollar (etwa elf Euro). Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach Speicherchips für Server im Bereich der künstlichen Intelligenz. Google habe solche Schwankungen bisher intern aufgefangen, müsse die Mehrkosten nun aber an Endkunden weitergeben, so Shakil Barkat, Vizepräsident für Geräte und Dienste bei Google, gegenüber 9to5Google.
Konkrete Auswirkungen
Die aktuellen Leaks zu den kommenden Smartphones deuten darauf hin, dass das Pixel 11 und das Pixel 11 Pro zum Start etwa 100 US-Dollar (etwa 88 Euro) mehr kosten werden als ihre Vorgänger. Als Ausgleich für die Kunden soll der Basisspeicher der Geräte aber von 128 auf 256 Gigabyte anwachsen.Auch Modelle wie das Pixel 11 Pro XL und das faltbare Pixel 11 Pro Fold werden voraussichtlich um den gleichen Betrag teurer. Um die Gesamtpreise zu kontrollieren, könnte das Einstiegsmodell des Pixel 11 Pro zudem nur noch mit zwölf statt 16 Gigabyte RAM ausgestattet sein. Sogar das aktuelle Mittelklasse-Gerät Pixel 10a steht vor einer möglichen Preiserhöhung auf dem globalen Markt.
Software soll Hardware entlasten
Trotz dieser Entwicklung bringt die Situation einen positiven Aspekt mit sich. Software-Entwickler bei Google arbeiten aktiv daran, den Speicherbedarf von Android und dem gesamten App-Ökosystem zu senken. Das Betriebssystem soll künftig durch sauberen Code deutlich speichereffizienter arbeiten. Davon könnten langfristig alle Nutzer profitieren.Im Gegensatz zu Apple, wo das iPhone durch die enge Verzahnung von Hard- und Software traditionell mit weniger Arbeitsspeicher auskommt, muss Android eine Vielzahl von Herstellern und Chipsätzen unterstützen. Google kann zumindest bei den Pixel-Geräten auf seine eigenen Tensor-Prozessoren und geräteinterne künstliche Intelligenz bauen, um ressourcenhungrige Anwendungen künftig wesentlich effizienter auszuführen.
Um die eigenen Smartphones auf dem hart umkämpften Markt weiterhin attraktiv zu halten, plant das Unternehmen zusätzlich verstärkt Sonderaktionen und Bundle-Angebote mit Diensten wie Google One. Käufer würden dadurch zumindest indirekt einen finanziellen Ausgleich für die gestiegenen Anschaffungskosten der Mobiltelefone erhalten.
Werdet ihr trotz der höheren Preise beim Pixel 11 zugreifen oder sucht ihr nach günstigeren Alternativen? Teilt eure Gedanken zu den steigenden Smartphone-Kosten gerne unten in den Kommentaren! Siehe auch:
- Leak zur Google Pixel Watch 5: Alter Chip, altes Design, neuer Preis
- Android 17: Google beendet den Update-Support für Pixel 6 (Pro)
- Überraschung: Nordkoreas Pixel-8-Klon schlägt teils das Google-Original
- Google Pixel 11a: Leak verspricht Neuerungen in 2 wichtigen Bereichen
- Google Pixel 11: Erster offizieller Mini-Teaser zeigt brandneue Funktion
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
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- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
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