Apples MacBook Ultra soll weit mehr bieten als gewöhnliche MacBooks
Apple plant mit dem MacBook Ultra ein neues Flaggschiff für den Laptop-Markt. Das Gerät soll erstmals einen OLED-Bildschirm sowie Touch bieten. Ein dünneres Design und das Dynamic Island feiern wohl ebenfalls Premiere. Dennoch gibt es einen Wermutstropfen.
Im Fokus steht unter anderem ein OLED-Bildschirm. Die Technologie bietet im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Panels tiefere Schwarzwerte, kräftigere Farben und eine deutlich bessere Energieeffizienz. Letzteres ist besonders bei mobilen Geräten ein entscheidender Vorteil für die Akkulaufzeit. Zudem fallen die Bildschirmränder angeblich schmaler aus. Das schafft Platz für leicht vergrößerte Displays mit 14,3 und 16,3 Zoll Diagonale.
Wie Mac Rumors zusammenfasst, soll das MacBook Ultra erstmals auch eine Touch-Bedienung erhalten. Damit würde Apple von seiner bisherigen Linie abweichen. Der frühere Firmenchef Steve Jobs lehnte Touchscreens bei der Mac-Reihe einst ab, da das zu einer Ermüdung der Arme führen würde. CEO Tim Cook und sein designierter Nachfolger John Ternus sehen das aber wohl anders. Um ein Wackeln bei der Eingabe zu verhindern, verbaut Apple angeblich sogar ein speziell verstärktes Scharnier.
Trotz des schlankeren Designs plant Apple offenbar nicht, etablierte Schnittstellen zu streichen. Das war bei früheren Modellwechseln oft ein großer Kritikpunkt der Nutzer. Anschlüsse wie HDMI und MagSafe bleiben demnach erhalten. Die Integration eines eigenen Mobilfunkmodems gilt laut dem Bericht derzeit noch als unbestätigtes Gerücht. Eine solche Funktion würde jedoch das Arbeiten von unterwegs erheblich erleichtern und die Abhängigkeit von öffentlichen WLAN-Funknetzen reduzieren.
Zudem dürfte der Preis hoch ausfallen, da sich das Gerät oberhalb der aktuellen Pro-Modelle einordnet. Das MacBook Pro startet momentan bei 2200 Euro. Käufer stehen somit vor der Entscheidung, viel Geld für ein komplett neues Design mit etwas älteren Chips auszugeben oder auf die zweite Generation der Ultra-Laptops zu warten.
Der Verkaufsstart ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant. Zwar testet Apple intern angeblich schon erste Prototypen mit dem Betriebssystem MacOS 27.1, der Termin im kommenden Jahr erscheint aufgrund eines globalen Mangels an Speicherchips aber dennoch wahrscheinlicher. Zulieferer aus Asien haben derzeit Schwierigkeiten, die benötigten Kapazitäten bereitzustellen, weshalb bereits die Preise für andere Macs, MacBooks und iPads erhöht wurden.
Ein Touchscreen am Mac und ältere Prozessoren zum Start. Was denkt ihr über die Pläne für das MacBook Ultra? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren.
Siehe auch:
Neues Flaggschiff mit OLED und Touch
Bei Apple passiert momentan wieder einiges. Das kurz vor seiner Veröffentlichung stehende iOS 27 startet endlich die KI-Ära auf dem iPhone, mit dem iPhone Ultra soll im Herbst das erste Falt-Smartphone aus Cupertino erscheinen und bis 2028 wird es voraussichtlich etliche neue Macs und MacBooks geben. Mit dazu gehört auch das MacBook Ultra, das sich als neues Premium-Gerät noch über den bisherigen Pro-Modellen positionieren soll und etliche Features erhalten dürfte, die es noch nie bei einem Laptop von Apple gegeben hat.Im Fokus steht unter anderem ein OLED-Bildschirm. Die Technologie bietet im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Panels tiefere Schwarzwerte, kräftigere Farben und eine deutlich bessere Energieeffizienz. Letzteres ist besonders bei mobilen Geräten ein entscheidender Vorteil für die Akkulaufzeit. Zudem fallen die Bildschirmränder angeblich schmaler aus. Das schafft Platz für leicht vergrößerte Displays mit 14,3 und 16,3 Zoll Diagonale.
Wie Mac Rumors zusammenfasst, soll das MacBook Ultra erstmals auch eine Touch-Bedienung erhalten. Damit würde Apple von seiner bisherigen Linie abweichen. Der frühere Firmenchef Steve Jobs lehnte Touchscreens bei der Mac-Reihe einst ab, da das zu einer Ermüdung der Arme führen würde. CEO Tim Cook und sein designierter Nachfolger John Ternus sehen das aber wohl anders. Um ein Wackeln bei der Eingabe zu verhindern, verbaut Apple angeblich sogar ein speziell verstärktes Scharnier.
Kamera und Mobilfunk
Die bisherige Aussparung am oberen Bildschirmrand weicht wohl einem kleinen Kameraloch. Darum herum integriert Apple das vom iPhone bekannte Dynamic Island, um Systemmeldungen direkt anzuzeigen. Weitere geplante Neuerungen umfassen ein dünneres Gehäuse dank der neuen Bildschirmtechnologie sowie ein optionales 5G-Modem für eigenständige Mobilfunkverbindungen.Trotz des schlankeren Designs plant Apple offenbar nicht, etablierte Schnittstellen zu streichen. Das war bei früheren Modellwechseln oft ein großer Kritikpunkt der Nutzer. Anschlüsse wie HDMI und MagSafe bleiben demnach erhalten. Die Integration eines eigenen Mobilfunkmodems gilt laut dem Bericht derzeit noch als unbestätigtes Gerücht. Eine solche Funktion würde jedoch das Arbeiten von unterwegs erheblich erleichtern und die Abhängigkeit von öffentlichen WLAN-Funknetzen reduzieren.
'Alte' Chips und hoher Preis
Ein potenzieller Nachteil für Käufer sind aber wohl die verbauten Prozessoren. Das MacBook Ultra soll nicht mit der kommenden Generation ausgestattet werden, sondern die bereits bekannten Chips M5 Pro und M5 Max nutzen. Ein Nachfolger mit den leistungsstärkeren M7-Prozessoren für aufwendige KI-Anwendungen könnte bereits ein Jahr später folgen, was die ersten MacBook-Ultra-Modelle etwas unattraktiv erscheinen lässt.Zudem dürfte der Preis hoch ausfallen, da sich das Gerät oberhalb der aktuellen Pro-Modelle einordnet. Das MacBook Pro startet momentan bei 2200 Euro. Käufer stehen somit vor der Entscheidung, viel Geld für ein komplett neues Design mit etwas älteren Chips auszugeben oder auf die zweite Generation der Ultra-Laptops zu warten.
Der Verkaufsstart ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant. Zwar testet Apple intern angeblich schon erste Prototypen mit dem Betriebssystem MacOS 27.1, der Termin im kommenden Jahr erscheint aufgrund eines globalen Mangels an Speicherchips aber dennoch wahrscheinlicher. Zulieferer aus Asien haben derzeit Schwierigkeiten, die benötigten Kapazitäten bereitzustellen, weshalb bereits die Preise für andere Macs, MacBooks und iPads erhöht wurden.
Ein Touchscreen am Mac und ältere Prozessoren zum Start. Was denkt ihr über die Pläne für das MacBook Ultra? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Das kommende MacBook Ultra soll über den bisherigen Pro-Modellen stehen
- Geplant sind größere OLED-Displays mit 14,3 und 16,3 Zoll Diagonale
- Erstmals verbaut Apple bei diesem High-End-Laptop einen Touchscreen
- Ein Kameraloch mit Dynamic Island soll die bisherige Notch ersetzen
- Das Premium-Notebook erhält voraussichtlich ein optionales 5G-Modem
- Zum Start nutzt das Modell ältere Prozessoren wie den M5 Pro und Max
- Der Marktstart des Premium-Geräts ist für Ende 2026 oder 2027 geplant
Siehe auch:
- Apples Zeitplan bis 2028: Diese 11 MacBooks & Macs sind in Planung
- Apple Upgrade: Geräte-Leasing soll iPhone & Co in Speicherkrise bezahlbar machen
- iPad Mini 8: Kleines Apple-Tablet mit OLED-Bildschirm wohl im Herbst
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