Firefox gegen Rassismus: Master-Passwort durch Hauptpasswort ersetzt
Firefox verfügt schon seit einiger Zeit über einen integrierten Passwort-Manager, der alle hinterlegten Kennwörter wiederum mit einem einzigen Passwort schützt. Bisher war dieses Kennwort als "Master-Passwort" bekannt. Aus politischen Gründen wurde der Ausdruck nun umbenannt.
Anstelle des Master-Passworts kommt in der aktuellen Version von Firefox nun der Begriff "Hauptpasswort" zum Vorschein. Im englischsprachigen Raum wird der Ausdruck "Primary Password" verwendet. Das hat Mozilla in einem Support-Beitrag angekündigt. Auf die Nutzung des Begriffs "Master" wird in Zukunft verzichtet, da das Wort von einigen Nutzern als diskriminierend empfunden werden könnte. Das Wortpaar "Master/Slave" lässt sich auf die Zeit der Sklaverei zurückführen und wird heutzutage als rassistisch angesehen.
Zu der Bezeichnung "Hauptpasswort" beziehungsweise "Primary Password" lässt sich hingegen kein rassistischer Bezug herstellen, weshalb Mozilla sich dazu entschlossen hat, auf diesen Begriff umzusteigen. Der neue Ausdruck wird mit der Version 80 in den Browser integriert. Neben der sprachlichen Änderung bringt die ab sofort verfügbare Aktualisierung auch noch einige weitere Neuerungen mit sich. So wurde die Startseite überarbeitet. Außerdem kann der Browser nun als Standard-App zum Öffnen von PDF-Dateien festgelegt werden.
Download Waterfox: Firefox für 64-Bit-Systeme Download Firefox: Kostenloser Open-Source-Browser Siehe auch:
Zu der Bezeichnung "Hauptpasswort" beziehungsweise "Primary Password" lässt sich hingegen kein rassistischer Bezug herstellen, weshalb Mozilla sich dazu entschlossen hat, auf diesen Begriff umzusteigen. Der neue Ausdruck wird mit der Version 80 in den Browser integriert. Neben der sprachlichen Änderung bringt die ab sofort verfügbare Aktualisierung auch noch einige weitere Neuerungen mit sich. So wurde die Startseite überarbeitet. Außerdem kann der Browser nun als Standard-App zum Öffnen von PDF-Dateien festgelegt werden.
Änderungen am Linux-Kernel vorgenommen
Bei Mozilla handelt es sich nicht um das einzige IT-Unternehmen, das im Kampf gegen Rassismus einen derartigen Schritt unternommen hat. Google hatte bereits vor einiger Zeit damit begonnen, die "Blacklist" im Chrome-Browser in "Blocklist" umzubenennen. Vor gut zwei Monaten wurden dann die letzten Verweise auf das Wort "Blacklist" entfernt. Auch am Linux-Kernel wurden ähnliche Änderungen vorgenommen. Hier wurden Begriffspaare wie "Blacklist/Whitelist" und "Master/Slave" durch politisch korrekte Bezeichnungen ersetzt.Download Waterfox: Firefox für 64-Bit-Systeme Download Firefox: Kostenloser Open-Source-Browser Siehe auch:
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