Audi-Chef: Tesla ist uns in manchen Bereichen um zwei Jahre voraus
Der Elektroautobauer Tesla und sein Chef Elon Musk sind zwar alles andere als unumstritten, doch es gibt kaum Zweifel, dass das Unternehmen eine Vorreiterrolle bei der Elektromobilität einnimmt. Das weiß man auch bei den Großen des Geschäfts, auch bei Audi.
Tesla baut seit bereits vielen Jahren elektrisch betriebene Fahrzeuge und brachte diese in den Mainstream, als bei den traditionellen Autobauern derartige Antriebe noch als so etwas wie ein Kuriosum galten. Zwar hat Tesla in so manch anderer Hinsicht noch Aufbauarbeit zu leisten (etwa Produktionskapazitäten), technologisch ist man den Verbrenner-Spezialisten aber teils Jahre voraus.
Das rächt sich nun, denn zuletzt stellten viele alteingesessene Hersteller regelrecht panisch auf Elektro um. Und kommen nun drauf: Wir liegen zurück und das deutlich. Das weiß auch Markus Duesmann, der seit Anfang April Vorstandsvorsitzer der Audi AG ist und im VW-Konzern im Vorstand für Forschung und Entwicklung sitzt.
"Derzeit hat Tesla größere Batterien, da ihre Autos um die Batterien herum gebaut sind. Tesla hat zwei Jahre Vorsprung in Bezug auf Computer- und Softwarearchitektur sowie in Bezug auf autonomes Fahren", sagte Duesmann.
Das rächt sich nun, denn zuletzt stellten viele alteingesessene Hersteller regelrecht panisch auf Elektro um. Und kommen nun drauf: Wir liegen zurück und das deutlich. Das weiß auch Markus Duesmann, der seit Anfang April Vorstandsvorsitzer der Audi AG ist und im VW-Konzern im Vorstand für Forschung und Entwicklung sitzt.
Batterien sind großer Tesla-Vorteil
Duesmann sagte nun gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters (via Electrek), dass sich auch das Ingolstädter Unternehmen auf Elektroautos konzentriert und sich dabei auch von Tesla inspirieren lässt. Dabei schätzt der Audi-Chef, dass die Kalifornier dem Rest der Industrie in diesem Bereich um zwei Jahre voraus sind."Derzeit hat Tesla größere Batterien, da ihre Autos um die Batterien herum gebaut sind. Tesla hat zwei Jahre Vorsprung in Bezug auf Computer- und Softwarearchitektur sowie in Bezug auf autonomes Fahren", sagte Duesmann.
Früchte sollen 2024 geerntet werden
Diese Lücke soll natürlich geschlossen werden, und zwar unter anderem mit Hilfe einer neuen Gruppe innerhalb von Audi namens "Artemis". Sie soll "schnell und unbürokratisch" arbeiten, weniger wie ein klassischer Autobauer und mehr wie ein Startup. Ziel ist "ein hocheffizientes Elektroauto, das bereits 2024 auf den Straßen unterwegs sein soll."
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