Microsoft fährt dank Coronakrise einen Rekordumsatz ein
Während weite Teile der Wirtschaft von der Coronapandemie hart getroffen wurden, hat man in Redmond allen Grund zum Feiern. Microsofts Bilanzen für die Monate April bis Juni könnten im Grunde kaum besser aussehen.
In seinem vierten Geschäftsquartal setzte das Unternehmen so einen Trend fort, der sich schon zum Beginn der Coronakrise andeutete. "Die vergangenen fünf Monate haben gezeigt, dass der Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit des Business darin besteht, auf eine starke IT zu setzen. Organisationen, die ihre Digitalisierung in die Hand genommen haben, erholen sich schneller aus der Krise und gehen gestärkt aus ihr hervor", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella.
Die Redmonder sehen sich dabei als der Partner, der diese Entwicklung mit seinen diversen Produkten für alle möglichen Bereiche der Firmen-IT möglich macht. Ob es nun die Kommunikation der Belegschaft über Teams oder die Verlagerung digitaler Prozesse in die Cloud angeht: Microsoft kommt jetzt zugute, dass insbesondere Nadella den Konzern zu einem Anbieter grundlegender Infrastrukturen für Unternehmen umgebaut hat.
Das Ergebnis dessen sieht indessen so aus, dass Microsoft trotz der schwierigen Finanzlage bei vielen Kunden seinen Umsatz um 13 Prozent auf 38 Milliarden Dollar steigern konnte. Aus diesem Wachstum konnte das Unternehmen einen Reingewinn von 11,2 Milliarden Dollar schöpfen, was im Jahresvergleich einem Plus um 5 Prozent entspricht.
Umsatz-Entwicklung Microsofts
Aber auch die meisten anderen Geschäftsbereiche legten weiter zu. So profitierte das Surface-Geschäft davon, dass für die Arbeit im Homeoffice noch kurzfristig die Ausstattung mit portablen Rechnern verbessert wurde. So nahm Microsoft mit der Hardware immerhin 30 Prozent mehr ein als vor einem Jahr. Und weil viele Nutzer auch kaum aus dem Haus kamen, stieg natürlich das Interesse am Gaming. Mit Spielen und Services rund um die Xbox konnte Microsoft 65 Prozent mehr Umsatz verbuchen als im Vorjahr.
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Die Redmonder sehen sich dabei als der Partner, der diese Entwicklung mit seinen diversen Produkten für alle möglichen Bereiche der Firmen-IT möglich macht. Ob es nun die Kommunikation der Belegschaft über Teams oder die Verlagerung digitaler Prozesse in die Cloud angeht: Microsoft kommt jetzt zugute, dass insbesondere Nadella den Konzern zu einem Anbieter grundlegender Infrastrukturen für Unternehmen umgebaut hat.
Das Ergebnis dessen sieht indessen so aus, dass Microsoft trotz der schwierigen Finanzlage bei vielen Kunden seinen Umsatz um 13 Prozent auf 38 Milliarden Dollar steigern konnte. Aus diesem Wachstum konnte das Unternehmen einen Reingewinn von 11,2 Milliarden Dollar schöpfen, was im Jahresvergleich einem Plus um 5 Prozent entspricht.
Umsatz-Entwicklung Microsofts
Besser geht es kaum
In der Krise haben viele Geschäftspartner kurzfristig stärker auf die Cloud gesetzt und Microsofts Geschäft in dem Bereich zog um 17 Prozent auf Einnahmen in Höhe von 13,4 Milliarden Dollar an. Die Azure-Plattform im engeren Sinne konnte ihren Umsatz gar um 50 Prozent verbessern. Erstmals knackte Microsoft so jetzt für ein komplettes Geschäftsjahr mit der Cloud die Marke von 50 Milliarden Dollar.Aber auch die meisten anderen Geschäftsbereiche legten weiter zu. So profitierte das Surface-Geschäft davon, dass für die Arbeit im Homeoffice noch kurzfristig die Ausstattung mit portablen Rechnern verbessert wurde. So nahm Microsoft mit der Hardware immerhin 30 Prozent mehr ein als vor einem Jahr. Und weil viele Nutzer auch kaum aus dem Haus kamen, stieg natürlich das Interesse am Gaming. Mit Spielen und Services rund um die Xbox konnte Microsoft 65 Prozent mehr Umsatz verbuchen als im Vorjahr.
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