Vorbeugen gegen Akku-Mangel:
Auch Daimler kauft sich in China ein
Bei den deutschen Automobilherstellern wird offenbar langsam klar, dass mit den hiesigen Zulieferer-Kapazitäten kaum die Möglichkeit besteht, die Wende zur Elektromobilität ohne Engpässe hinzubekommen. Auch Daimler kauft sich nun in China ein.
Auch wenn die Bundesregierung und die Länder aktuell versuchen, mit hohen Subventionen die Produktion von Akkus in Deutschland in Gang zu bringen, ist doch absehbar, dass die Produktion nicht ausreicht. Nun, da man endlich auch in Richtung Elektromobilität arbeitet, wollen die großen Autohersteller ihre zarten Pflänzchen in diesem Bereich nicht dadurch gefährden, dass sie nicht an genug Stromspeicher kommen.
Daimler holt sich daher eine Beteiligung an Farasis Energy. Der chinesische Chemiekonzern geht gerade an die Börse, was die Deutschen direkt nutzten, um sich eine dreiprozentige Beteiligung zu holen. Wie viel genau investiert wurde, führte man nicht näher aus. Die Beteiligung soll allerdings eine strategische Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen untermauern.
Die engere Zusammenarbeit der beiden Unternehmen entstand dabei keineswegs im luftleeren Raum. Bereits seit einem Jahr arbeitet man bei der Herstellung von Akkus zusammen, die als Zwischenspeicher für Energie aus regenerativen Quellen dienen. Nun sollen Zellen hinzukommen, die unter anderem in den kommenden EQ-Modellen zum Einsatz kommen könnten, hieß es.
Daimler holt sich daher eine Beteiligung an Farasis Energy. Der chinesische Chemiekonzern geht gerade an die Börse, was die Deutschen direkt nutzten, um sich eine dreiprozentige Beteiligung zu holen. Wie viel genau investiert wurde, führte man nicht näher aus. Die Beteiligung soll allerdings eine strategische Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen untermauern.
EQ im Visier
Die Kooperation der beiden Unternehmen soll für beide Seiten klare Vorteile bringen. Daimler kann sich so einen weiteren Lieferanten sichern, der Batteriezellen für kommende Elektroautos bereitstellen wird. Der chinesische Konzern soll hingegen Planungssicherheit bekommen, wenn er seine Vorhaben zum Ausbau der entsprechenden Fertigungsanlagen umsetzt. Das bedeutet im Klartext, dass Daimler auch Abnahmegarantien unterzeichnet hat.Die engere Zusammenarbeit der beiden Unternehmen entstand dabei keineswegs im luftleeren Raum. Bereits seit einem Jahr arbeitet man bei der Herstellung von Akkus zusammen, die als Zwischenspeicher für Energie aus regenerativen Quellen dienen. Nun sollen Zellen hinzukommen, die unter anderem in den kommenden EQ-Modellen zum Einsatz kommen könnten, hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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