Texas Instruments nimmt Usern die Taschenrechner-Programmierung
Der Technologiekonzern Texas Instruments steht mit seinen Taschenrechnern bei vielen Nutzern auch heute noch hoch im Kurs. Nun bahnt sich aber Ungemach an: Die Programmierbarkeit einiger Modelle soll drastisch eingeschränkt werden.
TI-84 Plus CE
Die Modelle TI-83 Premium CE und TI-84 Plus CE erfreuten sich bei diversen Nutzern aus der Tech-Szene auch deshalb großer Beliebtheit, weil sie mit Assembler und C programmiert werden konnten. Entwickler hatten hier die Möglichkeit, komplette eigene Programme auf die Taschenrechner zu bringen. Weniger erfreute diese Möglichkeit natürlich die Lehrkräfte, die befürchten mussten, dass ihre Schüler und Studenten sich Anwendungen auf die Taschenrechner luden, mit denen in Prüfungen geschummelt werden konnte.
Mit den neuesten Firmware-Versionen OS 5.5 beziehungsweise OS 5.6 wird Texas Instruments den Support für Assembler- und C-Programme nun beenden. Wer eine Aktualisierung des Betriebssystems durchführt, verliert auch die Möglichkeit auf bereits installierte Programme, die man selbst hochgeladen hat, zuzugreifen. Seitens des Unternehmens erklärte man die Sache damit, dass das "Lernen Priorität haben und jedes Sicherheitsrisiko minimiert" werden soll, berichtet das US-Magazin Engadget.
Allerdings haben findige Entwickler natürlich längst Wege gefunden, diesen Modus zu umgehen und trotzdem eigene Apps auszuführen. Somit helfen die Änderungen an der Firmware lediglich, den weniger versierten Anwender vom Schummeln abzuhalten. User mit weitergehenden Fähigkeiten können die neuen Hürden hingegen durchaus übergehen, während ihnen die beliebten Assembler- und C-Optionen genommen werden.
TI-84 Plus CE
Die Modelle TI-83 Premium CE und TI-84 Plus CE erfreuten sich bei diversen Nutzern aus der Tech-Szene auch deshalb großer Beliebtheit, weil sie mit Assembler und C programmiert werden konnten. Entwickler hatten hier die Möglichkeit, komplette eigene Programme auf die Taschenrechner zu bringen. Weniger erfreute diese Möglichkeit natürlich die Lehrkräfte, die befürchten mussten, dass ihre Schüler und Studenten sich Anwendungen auf die Taschenrechner luden, mit denen in Prüfungen geschummelt werden konnte.
Mit den neuesten Firmware-Versionen OS 5.5 beziehungsweise OS 5.6 wird Texas Instruments den Support für Assembler- und C-Programme nun beenden. Wer eine Aktualisierung des Betriebssystems durchführt, verliert auch die Möglichkeit auf bereits installierte Programme, die man selbst hochgeladen hat, zuzugreifen. Seitens des Unternehmens erklärte man die Sache damit, dass das "Lernen Priorität haben und jedes Sicherheitsrisiko minimiert" werden soll, berichtet das US-Magazin Engadget.
Prüfungsmodus hilft nur bedingt
Das Problem des Schummelns wird dadurch allerdings nur bedingt abgeschaltet. Denn Texas Instruments verweist darauf, dass Entwickler ihren Fokus lieber auf die Möglichkeit der Python-Unterstützung durch die Taschenrechner legen sollten. Hier ist der Systemzugriff aber längst nicht so tiefgehend und eigene Apps können nicht ausgeführt werden, wenn der Taschenrechner in den Prüfungs-Modus geschaltet wird.Allerdings haben findige Entwickler natürlich längst Wege gefunden, diesen Modus zu umgehen und trotzdem eigene Apps auszuführen. Somit helfen die Änderungen an der Firmware lediglich, den weniger versierten Anwender vom Schummeln abzuhalten. User mit weitergehenden Fähigkeiten können die neuen Hürden hingegen durchaus übergehen, während ihnen die beliebten Assembler- und C-Optionen genommen werden.
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