Nvidia-Chef: Kinder müssen nicht mehr programmieren lernen
Seit Jahren wird von Vertretern der IT-Branche immer wieder gefordert, dass jungen Menschen möglichst früh Programmierkenntnisse vermittelt werden. Der Chef Nvidias widersprach dem jetzt jedoch eindringlich.
Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte nun allerdings, dass diese Sichtweise aufgrund der Entwicklung von KI-Systemen schon wieder überholt sei, wie aus einem Bericht von Toms Hardware hervorgeht. Da die KI das Programmieren übernimmt, können sich die Menschen stattdessen auf wertvollere Fähigkeiten wie Biologie, Bildung, Fertigung oder Landwirtschaft konzentrieren, so der Nvidia-Chef auf dem World Government Summit in Dubai.
"Es ist unsere Aufgabe, die Computertechnologie so zu gestalten, dass niemand programmieren muss. Und dass die Programmiersprache menschlich ist", sagte Jensen Huang den Teilnehmern der Konferenz. "Jeder Mensch auf der Welt ist jetzt ein Programmierer. Das ist das Wunder der künstlichen Intelligenz."
Allerdings ändere das laut dem Manager nicht daran, dass die Menschen immer noch wissen müssen, wie und wann sie die KI-Programmierung anwenden sollen. Deshalb erklärt Huang: "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir alle Menschen weiterbilden, und ich glaube, dass der Prozess des Weiterbildens erfreulich und überraschend sein wird."
Siehe auch:
- IT-Branche fordert frühzeitige Programmierkenntnisse
- Nvidia-Chef widerspricht dieser Notwendigkeit
- KI-Systeme übernehmen zunehmend das Programmieren
- Menschen sollen sich auf andere Fähigkeiten fokussieren
- Huang sieht jeden Menschen als Programmierer durch KI
- Natürlichsprachliche Prompts ersetzen klassische API-Calls
- Weiterbildung in KI-Nutzung bleibt essenziell
KI übernimmt die komplexen Dinge
Immer wieder wurde das Erlernen von Programmierfähigkeiten als Grundlage bezeichnet, mit der man im digitalen Zeitalter zurechtkommt. Man nahm an, dass Menschen nicht nur im technischen Bereich, sondern in allen möglichen Berufen, früher oder später selbst Codes entwickeln müssen, um Aufgaben zu erledigen.Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte nun allerdings, dass diese Sichtweise aufgrund der Entwicklung von KI-Systemen schon wieder überholt sei, wie aus einem Bericht von Toms Hardware hervorgeht. Da die KI das Programmieren übernimmt, können sich die Menschen stattdessen auf wertvollere Fähigkeiten wie Biologie, Bildung, Fertigung oder Landwirtschaft konzentrieren, so der Nvidia-Chef auf dem World Government Summit in Dubai.
"Es ist unsere Aufgabe, die Computertechnologie so zu gestalten, dass niemand programmieren muss. Und dass die Programmiersprache menschlich ist", sagte Jensen Huang den Teilnehmern der Konferenz. "Jeder Mensch auf der Welt ist jetzt ein Programmierer. Das ist das Wunder der künstlichen Intelligenz."
Bildung trotzdem nötig
Er bezog sich damit auf die neuen Formen, über die Nutzer hier mit digitalen Anwendungen kommunizieren können. Statt der klassischen API-Calls lassen sich hier nun Prompts in natürlicher Sprache formulieren, die von den KI-Modellen verstanden und in Arbeitsergebnisse umgesetzt werden.Allerdings ändere das laut dem Manager nicht daran, dass die Menschen immer noch wissen müssen, wie und wann sie die KI-Programmierung anwenden sollen. Deshalb erklärt Huang: "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir alle Menschen weiterbilden, und ich glaube, dass der Prozess des Weiterbildens erfreulich und überraschend sein wird."
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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