Apple holt CPU-Ingenieure von Texas Instruments
Der Computerhersteller Apple baut offenbar seine Abteilung für die Entwicklung eigener Prozessoren aus, indem man zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Firma Texas Instruments übernimmt. Sie sollen künftig wohl an Plattformen für iPhone und iPad arbeiten.
Nach Angaben von 'The Next Web' hat Apple begonnen, "Dutzende" Ingenieure von Texas Instruments einzustellen, die zunächst von der Schließung eines Entwicklungszentrum in Israel betroffen waren. Mit den neuen Mitarbeitern erweitert Apple offenbar seine auf die Chipentwicklung spezialisierten Standorte in Haifa und Hertezliya.
Ein Großteil der ehemaligen TI-Mitarbeiter war zuletzt mit der Entwicklung von ARM-Prozessoren der OMAP-Serie und Funkchips für WLAN und Bluetooth beschäftigt, heißt es. Die OMAP-Plattformen enthalten leistungsfähige ARM-Prozessoren, wie sie Apple selbst auch in seinen Smartphones und Tablets einsetzt.
Durch die Übernahme der Mitarbeiter nutzt Apple die Entscheidung von Texas Instruments aus, sich künftig nicht mehr so stark im Geschäft mit Smartphone-Chips zu engagieren, sondern vermehrt auf Embedded-Plattformen zu setzen. In Israel hatte TI rund 250 Stellen gestrichen. Insgesamt fallen bei dem US-Unternehmen derzeit weltweit rund 1700 Arbeitsplätze weg.
Apple setzt bei seinen Tablets und Smartphones verstärkt auf selbst entwickelte Prozessoren. Zunächst hatte man mit Derivaten von Samsung-CPUs angefangen, doch mittlerweile ist der koreanische Konzern nur noch als Vertragsfertiger für Apples Prozessoren tätig. Der Apple A6X des neuen iPads gilt als erster Chip, der von dem Unternehmen vollständig selbst angepasst wurde.
Apple hatte Anfang 2012 in Israel seine ersten Außenstellen für die Chipentwicklung eingerichtet, nachdem man die Arbeit bisher ausschließlich in den USA erledigte. Durch die Einstellung der erfahrenen Ingenieure von Texas Instruments erhofft sich Apple wohl einen Schub für die Entwicklung eigener Prozessoren.
Ein Großteil der ehemaligen TI-Mitarbeiter war zuletzt mit der Entwicklung von ARM-Prozessoren der OMAP-Serie und Funkchips für WLAN und Bluetooth beschäftigt, heißt es. Die OMAP-Plattformen enthalten leistungsfähige ARM-Prozessoren, wie sie Apple selbst auch in seinen Smartphones und Tablets einsetzt.
Durch die Übernahme der Mitarbeiter nutzt Apple die Entscheidung von Texas Instruments aus, sich künftig nicht mehr so stark im Geschäft mit Smartphone-Chips zu engagieren, sondern vermehrt auf Embedded-Plattformen zu setzen. In Israel hatte TI rund 250 Stellen gestrichen. Insgesamt fallen bei dem US-Unternehmen derzeit weltweit rund 1700 Arbeitsplätze weg.
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