Microsoft will Qualitätsmechanismus für Windows 10-Treiber verbessern
Microsoft will den Auslieferungsprozess von Treiber-Updates teilweise "neu erfinden", um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden und bei Fehlern schnell eingreifen zu können. Weitere Neuerungen treten nun Mitte Juni in Kraft.
Seit geraumer Zeit arbeitet Microsoft an Änderungen für den Update-Prozess von Treibern von Drittanbietern. Die Treiberinstallation über Windows Update hatte dabei in der Vergangenheit immer wieder erhebliche Probleme verursacht. Im vergangenen Jahr brachten die Treiber-Updates einiges durcheinander. Unter anderem wurde die Installation wichtiger Funktions-Updates behindert und alte Treiber-Versionen anstelle von neueren, die teils auch bereits installiert waren, angeboten. Microsoft musste zudem eingestehen einige Male Updates ausgeliefert zu haben, die für ganz andere Hardware bestimmt war.
Um künftig Probleme besser zu vermeiden, gab es zwei wichtige Änderungen. Seit Januar können Hardware-Hersteller Updates blockieren, um Kompatibilitätsfehler auszuschließen. Im Februar folgte dann der nächste Schritt bei dem Optionale Updates zu Windows Update hinzugefügt wurden.
Entsprechende Geräte könnten anhand ihrer Hardware-ID, Revisionen und der Betriebssystemversion von Windows 10 bestimmt werden.
Während dieses Analyse-Zeitraums wird Windows 10 die Treiber keinem PC anbieten, der eine bekannte Inkompatibilität aufweist. Microsoft arbeitet auch an anderen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Windows 10 und Treiber-Updates ohne Kompatibilitätsprobleme geliefert werden. Laut Microsoft wird die Bereitstellung von Treiber-Updates nicht um wichtige Feiertage herum erfolgen. Diese Änderungen werden ab dem 15. Juni 2020 in Kraft treten.
Um künftig Probleme besser zu vermeiden, gab es zwei wichtige Änderungen. Seit Januar können Hardware-Hersteller Updates blockieren, um Kompatibilitätsfehler auszuschließen. Im Februar folgte dann der nächste Schritt bei dem Optionale Updates zu Windows Update hinzugefügt wurden.
Hersteller bekommen Qualitätsstandards
Nun werden als nächste Maßnahme neue Qualitätsstandards eingeführt. Um die Qualität und Zuverlässigkeit eines Windows 10-Treiber-Updates besser beurteilen können, plant Microsoft eine Analyse der sogenannten Kohorten genau definierter Telemetriedaten vorauszusetzen. Wenn ein Problem mit Treibern gemeldet wird, will Microsoft dann betroffene Geräte anhand der Kohorten bestimmen. Verpfuschte Treiber-Updates könnten so dann nur für die betroffenen Geräte blockiert werden.Entsprechende Geräte könnten anhand ihrer Hardware-ID, Revisionen und der Betriebssystemversion von Windows 10 bestimmt werden.
Während dieses Analyse-Zeitraums wird Windows 10 die Treiber keinem PC anbieten, der eine bekannte Inkompatibilität aufweist. Microsoft arbeitet auch an anderen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Windows 10 und Treiber-Updates ohne Kompatibilitätsprobleme geliefert werden. Laut Microsoft wird die Bereitstellung von Treiber-Updates nicht um wichtige Feiertage herum erfolgen. Diese Änderungen werden ab dem 15. Juni 2020 in Kraft treten.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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