Trump erwägt Steuer für US-Firmen, die im Ausland produzieren
Der US-Präsident will Amerika wieder groß machen, dabei hat er aber im Prinzip nur einen Trick: Die Schuld auf andere schieben. Das ist sowohl bei der Coronakrise als auch bei der Wirtschaft der Fall. Nun bringt Trump erneut eine "Steuer" für jene ins Spiel, die im Ausland produzieren.
Aktuell hat er sich ein altes Thema herausgesucht, nämlich Unternehmen, die nicht in den USA produzieren. In einem Interview mit seinem Haussender Fox sagte er, dass er die Einführung einer "Steuer" gegen Firmen erwägt, die "Produkte im Ausland herstellen".
Trump sprach vom Hochziehen einer Grenze, die Unternehmen wie Apple dazu zwingen würde, "100 Prozent ihrer Produkte" in den USA fertigen zu lassen. Der Zwang soll unter anderem mit einer "Steuer" erreicht werden, wie genau diese aussehen würde, erklärte der 73-Jährige jedoch nicht.
Realistisch sind die Forderungen und Pläne Trumps natürlich nicht. Denn selbst wenn er es schafft, US-Unternehmen aus China herauszulocken (auch um das Land zu bestrafen), so ist ausgeschlossen, dass die USA alles im eigenen Land produzieren können - auch weil die Kosten emporschnellen würden und beispielsweise ein iPhone ein Vielfaches des derzeitigen Preises kosten würde.
Schuld sind immer nur die anderen
Dass US-Präsident Donald Trump derzeit nervös ist, verwundert nicht, denn die Chancen auf eine Wiederwahl im nächsten Herbst sind durch die Coronakrise und die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht gerade gestiegen. Also versucht sich Trump in seiner Kerndisziplin, dem Werfen von Nebelkerzen.Aktuell hat er sich ein altes Thema herausgesucht, nämlich Unternehmen, die nicht in den USA produzieren. In einem Interview mit seinem Haussender Fox sagte er, dass er die Einführung einer "Steuer" gegen Firmen erwägt, die "Produkte im Ausland herstellen".
Trump sprach vom Hochziehen einer Grenze, die Unternehmen wie Apple dazu zwingen würde, "100 Prozent ihrer Produkte" in den USA fertigen zu lassen. Der Zwang soll unter anderem mit einer "Steuer" erreicht werden, wie genau diese aussehen würde, erklärte der 73-Jährige jedoch nicht.
Lieferketten? Pah, machen wir selbst
Das ist natürlich mehr als unrealistisch, aber das ist auch nicht alles: Denn laut der Nachrichtenagentur Reuters sieht Trump die Asien-basierten Zulieferketten auch nicht als Problem an: "Ich sage, dass wir keine Lieferketten haben sollten, alles sollte in den USA sein. Wir haben die Unternehmen dazu. Und wenn nicht, dann können wir sie machen."Realistisch sind die Forderungen und Pläne Trumps natürlich nicht. Denn selbst wenn er es schafft, US-Unternehmen aus China herauszulocken (auch um das Land zu bestrafen), so ist ausgeschlossen, dass die USA alles im eigenen Land produzieren können - auch weil die Kosten emporschnellen würden und beispielsweise ein iPhone ein Vielfaches des derzeitigen Preises kosten würde.
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