Pixel-Flop? Googles Smartphone-Team verliert wichtige Mitarbeiter
Bei Google war man offenbar alles andere als begeistert, was den Erfolg des aktuellen Android-Flaggschiffs Pixel 4 angeht. Schon vor dem Launch soll es einige Kritik gegeben haben, wobei angeblich auch die bisher hinter den Erwartungen gebliebene Nachfrage für Konsequenzen sorgte.
Wie das Portal The Information unter Berufung auf Gespräche mit Mitarbeitern von Google berichtet, war das Management bei dem Internetkonzern schon vor der Einführung des Google Pixel 4 und Pixel 4XL nicht wirklich von dem eigentlich als Blaupause für Smartphones mit Android 10 konzipierten Smartphone überzeugt. Intern gab es deshalb schon früh einige Skepsis, heißt es.
Dem Bericht zufolge soll Hardware-Chef Rick Osterloh schon vor der Markteinführung enttäuscht gewesen sein, was das Ergebnis der Entwicklungsarbeit seiner Teams für die Pixel-4-Smartphones angeht. Unter anderem störte den ranghohen Manager die begrenzte Akkukapazität ebenso wie weitere Entscheidungen in Sachen Design und Hardware-Ausstattung. Bei einem internen Meeting vor der Verfügbarkeit der Geräte sei dies bereits von Osterloh kritisiert worden.
Dies betrifft zum einen Mario Queiroz, der bereits seit 2005 für Google arbeitet und als General Manager für das Pixel-Team zuständig war. Queiroz soll Google im Februar 2020 verlassen haben, wobei er anscheinend noch für die Entwicklung des Pixel 4a mitverantwortlich war. Das neue Mittelklasse-Gerät wird in den nächsten Wochen erwartet und dürfte sich hoffentlich ähnlich gut verkaufen, wie das im Vergleich zu den teuren Flaggschiff-Modellen sehr gefragte Pixel 3a.
Viel schwerer dürfte hingegen der Abgang von Marc Levoy wiegen, der einer der Hauptverantwortlichen für die Arbeit an der bei den Pixel-Smartphones verwendeten Kameras war. Levoy ist Experte für die sogenannte Computational Photography, also die Software-gestützte Optimierung der Kamera-Fähigkeiten, die bei den Pixel-Smartphones für sehr gute Fotos sorgt - obwohl die Geräte "traditionell" weniger Kameras haben als die Smartphones von Herstellern wie Samsung oder Huawei.
Dem Bericht zufolge soll Hardware-Chef Rick Osterloh schon vor der Markteinführung enttäuscht gewesen sein, was das Ergebnis der Entwicklungsarbeit seiner Teams für die Pixel-4-Smartphones angeht. Unter anderem störte den ranghohen Manager die begrenzte Akkukapazität ebenso wie weitere Entscheidungen in Sachen Design und Hardware-Ausstattung. Bei einem internen Meeting vor der Verfügbarkeit der Geräte sei dies bereits von Osterloh kritisiert worden.
Wichtige Mitarbeiter des Pixel-Systems sind raus
Inzwischen haben sich offenbar einige der Bedenken bestätigt, denn die Smartphones der Pixel 4-Serie verkaufen sich nicht so gut, wie Google zuvor hoffte. Intern hat dies, wohl in Kombination mit der Skepsis der Führungsriege gegenüber den Produkten, offenbar zu personellen Konsequenzen geführt, die bisher nicht weiter öffentlich wurden. So haben zwei führende Mitarbeiter des Pixel-Teams von Google das Unternehmen mittlerweile verlassen.Dies betrifft zum einen Mario Queiroz, der bereits seit 2005 für Google arbeitet und als General Manager für das Pixel-Team zuständig war. Queiroz soll Google im Februar 2020 verlassen haben, wobei er anscheinend noch für die Entwicklung des Pixel 4a mitverantwortlich war. Das neue Mittelklasse-Gerät wird in den nächsten Wochen erwartet und dürfte sich hoffentlich ähnlich gut verkaufen, wie das im Vergleich zu den teuren Flaggschiff-Modellen sehr gefragte Pixel 3a.
Viel schwerer dürfte hingegen der Abgang von Marc Levoy wiegen, der einer der Hauptverantwortlichen für die Arbeit an der bei den Pixel-Smartphones verwendeten Kameras war. Levoy ist Experte für die sogenannte Computational Photography, also die Software-gestützte Optimierung der Kamera-Fähigkeiten, die bei den Pixel-Smartphones für sehr gute Fotos sorgt - obwohl die Geräte "traditionell" weniger Kameras haben als die Smartphones von Herstellern wie Samsung oder Huawei.
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