AMDs neue Stärke sorgt für erfolgreichen Kurs durch die Krise
Die Erfolgsserie des Chipherstellers AMD reißt derzeit noch nicht ab. Das regelrecht wiederbelebte Unternehmen profitiert weiterhin deutlich von den neuen Prozessor-Serien, aber auch von den jüngst veröffentlichten Updates im Grafiksegment.
Als das AMD-Management jetzt die Bücher öffnete und die Zahlen des ersten Quartals präsentierte, kam ein Umsatz von 1,79 Milliarden Dollar zum Vorschein. Das ist im Jahresvergleich eine enorme Steigerung um 40 Prozent. Auch der Gewinn lag mit 162 Millionen Dollar deutlich über dem Vorjahresergebnis von 16 Millionen Dollar.
Allerdings fielen die Zahlen auch deutlich schwächer aus als im direkt vorhergehenden Jahresviertel zum Ende des Jahres 2019. Teils resultiert dies natürlich daher, dass das erste Quartal stets etwas schwächer ausfällt - immerhin fallen hier unter anderem Effekte des Weihnachtsgeschäfts weg, die auch auf einen Komponenten-Anbieter wie AMD noch Wirkung haben. Doch auch wenn es im Bilanzbericht nicht explizit erwähnt wurde, hatte doch auch die beginnende Corona-Krise einen gewissen Einfluss.
Das AMD-Management betonte allerdings auch, dass die Gewinne am Ende auch dadurch gedrückt wurden, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter gestiegen sind. Die Investitionen an dieser Stelle sollen sich natürlich zukünftig in Form neuer, guter Produkte auszahlen. Insofern ist AMD auch optimistisch, dass man trotz der Krise über das Geschäftsjahr hinweg ein Umsatzwachstum um 25 Prozent hinbekommen kann. Da man insbesondere auch in der zweiten Jahreshälfte eine schwache Nachfrage seitens der Privatnutzer erwartet, ist dies aber ein ambitioniertes Ziel.
Allerdings fielen die Zahlen auch deutlich schwächer aus als im direkt vorhergehenden Jahresviertel zum Ende des Jahres 2019. Teils resultiert dies natürlich daher, dass das erste Quartal stets etwas schwächer ausfällt - immerhin fallen hier unter anderem Effekte des Weihnachtsgeschäfts weg, die auch auf einen Komponenten-Anbieter wie AMD noch Wirkung haben. Doch auch wenn es im Bilanzbericht nicht explizit erwähnt wurde, hatte doch auch die beginnende Corona-Krise einen gewissen Einfluss.
Es wird ein schwieriges Jahr
Laut AMD-Chefin Lisa Su war die Lieferkette in China immerhin schon recht früh von den aufkommenden Problemen betroffen. Die Probleme dürften sich aber im zweiten Quartal fortsetzen, da die Geschäfte hier in den wichtigsten Absatzmärkten nicht gerade gut laufen. Wie stark die Schwierigkeiten werden, lässt sich aktuell aber noch nicht im Detail abschätzen.Das AMD-Management betonte allerdings auch, dass die Gewinne am Ende auch dadurch gedrückt wurden, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter gestiegen sind. Die Investitionen an dieser Stelle sollen sich natürlich zukünftig in Form neuer, guter Produkte auszahlen. Insofern ist AMD auch optimistisch, dass man trotz der Krise über das Geschäftsjahr hinweg ein Umsatzwachstum um 25 Prozent hinbekommen kann. Da man insbesondere auch in der zweiten Jahreshälfte eine schwache Nachfrage seitens der Privatnutzer erwartet, ist dies aber ein ambitioniertes Ziel.
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Christian Kahle
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