Coronavirus: "Perfekte" Tracking-App dauert noch drei bis vier Wochen
Derzeit wird weltweit über die ersten vorsichtigen Lockerungen der Coronavirus-bedingten Einschränkungen diskutiert. Als wichtiges Mittel, um diese durchführen zu können, wird eine Tracking-App angesehen, damit man Neuinfektionen nachverfolgen kann.
Vorbild ist hier vor allem Südkorea: Das technikbegeisterte Land hat es mit einer Vielzahl an Tests und gleichzeitiger Überwachung von Menschen geschafft, in Rekordzeit die Ausbreitung des Coronavirus signifikant einzudämmen. Denn mit dem Tracking konnten Infizierte schnell ausgeforscht und isoliert werden. Dabei hat eine Rolle gespielt, dass Südkoreaner weit weniger Sorgen hinsichtlich des Datenschutzes hatten und haben als Deutsche und viele andere Länder im Westen.
Denn die Skepsis einer derartigen App ist hierzulande deutlich höher, viele fürchten, dass eine solche Tracking-App eine Vorstufe zum Überwachungsstaat ist. Entsprechend gehen die Meinungen zu so einer App in der Bevölkerung weit auseinander. Viele sind durchaus bereit, dem Staat Standortdaten anzuvertrauen, wenn dadurch das Coronavirus entscheidend bekämpft werden und auch das öffentliche Leben wieder zur Normalität zurückkehren kann.
Der Gesundheitsminister meinte, dass die App nur dann auf breiter Basis akzeptiert wird, wenn man alle Bedenken zerstreuen kann: "Es geht ja darum, dass wir bei der Datensicherheit, beim Datenschutz und auch bei dem dahinterliegenden Konzept natürlich so perfekt wie möglich sein müssen. Das muss den Anforderungen genügen, die wir auch ansonsten an eine solche Technologie stellen."
Denn die Skepsis einer derartigen App ist hierzulande deutlich höher, viele fürchten, dass eine solche Tracking-App eine Vorstufe zum Überwachungsstaat ist. Entsprechend gehen die Meinungen zu so einer App in der Bevölkerung weit auseinander. Viele sind durchaus bereit, dem Staat Standortdaten anzuvertrauen, wenn dadurch das Coronavirus entscheidend bekämpft werden und auch das öffentliche Leben wieder zur Normalität zurückkehren kann.
Spahn: Die App muss wirklich gut werden
Unabhängig von der Akzeptanz einer solchen App muss diese erst einmal entwickelt werden und das braucht Zeit. Heute teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Morgenmagazin der ARD mit (via Tagesspiegel), dass an der App "mit Hochdruck" gearbeitet wird. Spahn weiter: "Aber die Wahrheit ist auch: Damit sie wirklich gut ist, braucht es halt eher noch drei bis vier Wochen als noch zwei Wochen."Der Gesundheitsminister meinte, dass die App nur dann auf breiter Basis akzeptiert wird, wenn man alle Bedenken zerstreuen kann: "Es geht ja darum, dass wir bei der Datensicherheit, beim Datenschutz und auch bei dem dahinterliegenden Konzept natürlich so perfekt wie möglich sein müssen. Das muss den Anforderungen genügen, die wir auch ansonsten an eine solche Technologie stellen."
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