Android: Huawei will Google-Apps in die eigene AppGallery bringen
Huawei spielt mit dem Gedanken, wichtige Google-Apps für seine Smartphone-Nutzer zukünftig über die AppGallery zum Download anzubieten. Nach einem ähnlichen Prinzip stellt Google die eigentlich für Android entwickelten Programme auch im Apple App Store bereit.
Nach fast einem Jahr bleiben die Sanktionen seitens der US-Regierung gegen den chinesischen Hersteller Huawei weiterhin bestehen. Vor allem die durch das Embargo unterbundene Kooperation mit Google trifft den Konzern und seine Smartphone-Community hart. Neu vorgestellte Modelle müssen seit jeher auf wichtige Google-Apps und den an sich essentiellen Play Store verzichten. Im Zuge des Handelsstreit zwischen den USA und China ist ein Ende der Sanktionen bisher nicht in Sicht, doch Huawei denkt über einen alternativen Distributionskanal für Maps, GMail und Co. nach.
Es bleibt ein Wunschgedanke von Huawei und Google, eine über das Android Open Source Project (AOSP) hinausgehende Kooperation anzustoßen. Im Februar gab Google bekannt, dass der US-Administration ein Antrag vorliegt, in dem man um eine Ausnahmegenehmigung bittet, damit eine Zusammenarbeit mit Huawei weiterhin möglich ist. Bisher wurde jedoch nicht kommuniziert, ob dieser genehmigt, abgelehnt oder einfach nur auf die lange Bank geschoben wurde. Somit muss auch das ab Mai verfügbare Android-Flaggschiff Huawei P40 Pro ohne die beliebten Google-Apps auskommen.
Siehe auch:
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Der Play Store bleibt über diesen Weg jedoch außen vor
In einem Interview mit den Kollegen von CNBC sieht Huawei-Manager Eric Xu einen Weg, Googles Apps in der kürzlich eingeführten, hauseigenen AppGallery unterzubringen. "Wir hoffen, dass die Google-Dienste über unsere AppGallery verfügbar gemacht werden, so wie Google seine Dienste auch über den App Store von Apple anbietet", so Xu. Ob man dabei eine Grauzone ausnutzen oder die US-Regierung unter Präsident Donald Trump auch hier einen Riegel vorschieben kann, ist bislang unklar.Es bleibt ein Wunschgedanke von Huawei und Google, eine über das Android Open Source Project (AOSP) hinausgehende Kooperation anzustoßen. Im Februar gab Google bekannt, dass der US-Administration ein Antrag vorliegt, in dem man um eine Ausnahmegenehmigung bittet, damit eine Zusammenarbeit mit Huawei weiterhin möglich ist. Bisher wurde jedoch nicht kommuniziert, ob dieser genehmigt, abgelehnt oder einfach nur auf die lange Bank geschoben wurde. Somit muss auch das ab Mai verfügbare Android-Flaggschiff Huawei P40 Pro ohne die beliebten Google-Apps auskommen.
Siehe auch:
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- Huawei P40 Pro Plus vorgestellt: Killer-Hardware ohne Google-Apps
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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