Coronavirus: Good guy Microsoft, bezahlt Zeitarbeitern volles Gehalt

Das Coronavirus hat derzeit die Welt im Griff und die ersten wirtschaft­lichen Folgen sind bereits erkennbar. Doch zumeist ist hier die Rede von den großen Konzernen und selten vom sprichwörtlichen kleinen Mann. An genau diesen denkt aber Microsoft.
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Der Redmonder Konzern hat, wie viele andere Unternehmen, einen großen Teil seiner Mitarbeiter angewiesen, möglichst von zu Hause zu arbeiten. Grund dafür ist natürlich Covid-19, also das derzeit grassierende Coronavirus. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Risikos einer Verbreitung und die meisten Microsoft-Mitarbeiter sind auch gut in der Lage, ihre Arbeit im Home Office zu erledigen.
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Doch auf dem Microsoft-Campus gibt es auch zahlreiche Mitarbeiter, die nicht direkt bei Microsoft angestellt sind, und die normalerweise auch essentiell sind, um den Arbeitsalltag aufrecht zu erhalten. Dazu zählen etwa Busfahrer und Kantinenpersonal.

Diese Personen sind auch direkt davon betroffen, wenn die großen Konzerne ihre Angestellten nach Hause schicken. Und bei solchen Zeitarbeitern handelt es sich in der Regel auch um Menschen, die auf jeden Cent angewiesen sind. Laut CNBC hat aber Microsoft angekündigt, genau diese sozial schwacher Aufgestellten nicht im Stich zu lassen, wenn sie weniger oder nicht auf dem Gelände bzw. den Außenstellen des Konzerns arbeiten müssen.

4500 Mitarbeiter betroffen

Denn die Zeitarbeiter werden ihre normalen Gehälter bekommen, auch wenn sie wegen des Coronavirus effektiv weniger arbeiten. In einem Blogbeitrag schreibt Brad Smith, Microsoft-Präsident und Chief Legal Officer, dass man nicht nur die öffentliche Gesundheit, sondern auch seine Zeitarbeiter schützen müsse. Und das sind nicht wenige, laut Smith arbeiten in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington (Seattle, Redmond, Bellevue etc.) und in Nordkalifornien rund 4500 derart Beschäftigte.

Bereits in der Vorwoche hat Microsoft angekündigt, dass man in diesem Quartal wegen Covid-19 nicht die Quartalsziele erreichen wird. Es ist aber sicherlich eine gute Sache, dass man nun nicht an der falschen Stelle spart.
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