DHL: Packstationen lassen sich bald auch für Briefsendungen nutzen

Der Versanddienstleister DHL möchte sein digitales Angebot ausweiten und hat aus diesem Grund zahlreiche Neuerungen angekündigt. So soll es bald Live-Tracking für Pakete geben. Doch auch bei den Packstationen werden bis nächstes Jahr ein paar neue Funktionen zu finden sein.
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Verbraucherzentrale
Während die Kunden heute auf 4500 Pack­sta­tio­nen zurückgreifen können, sollen bis 2021 min­des­tens 7000 Automaten zum Abholen und Versenden von Paketen bereitstehen. Mit dem Upgrade auf "Post & Paket 24/7" sollen sich dann auch Briefe über die Packstationen ver­schick­en lassen. Zudem sollen Briefmarken bargeldlos erworben werden können.

Demnächst sollen auch Briefmarken über einen scanbaren Matrixcode verfügen. Damit soll der Laufweg von Briefen ohne großen Aufwand ver­folgt werden können. Die Briefe werden auch heute schon in den Sortierzentren erfasst.

An den Packstationen soll eine Videochat-Funktion getestet werden. Die Kunden erhalten die Möglichkeit, sich von einem Mitarbeiter zu verschiedenen Dienstleistungen beraten zu lassen. Die Automaten bieten hiermit dann das gleiche Leistungsangebot wie eine kleine Postfiliale. DHL: Digitalisierungs-OffensiveMit der mobilen Briefmarke sollen sich Briefe einfacher frankieren lassen.

Umfangreiches Digitalisierungs-Programm

Wie wir bereits berichtet haben, soll bei DHL noch in diesem Jahr ein Live-Tracking-System an den Start gehen. Damit können die Kun­den eine Sendung nahezu in Echtzeit verfolgen. Zu­dem soll es 15 Minuten vor der Zu­stel­lung eine Benachrichtigung geben. Das geht aus einer Ankündigung von DHL hervor.

Mit der mobilen Briefmarke können Brief­sen­dun­gen ohne zusätzliche Kosten über das Smart­pho­ne frankiert werden. Nachdem das Porto über die App an­ge­for­dert und bezahlt wurde, be­kommt der Kunde einen Code, der handschriftlich auf dem Briefumschlag notiert werden muss. Daraufhin lässt sich die Sendung in einen Briefkasten werfen und verschicken.

Darüber hinaus kooperiert DHL mit den zwei Mail-Anbietern Web.de und GMX, um den Ser­vi­ce "Briefankündigung" umsetzen zu können. Der Empfänger eines Briefes wird per E-Mail über bald ankommende Sendungen informiert. Außerdem sollen auch die Inhalte eines Brief­es ausgelesen und anschließend in einer verschlüsselten Mail an den Empfänger zugestellt werden können. Der Dienst soll allerdings erst im kommenden Jahr starten.

Siehe auch: Post: Live-Tracking für Pakete und Briefmarken zum "selbst malen"
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