Verbraucherschutz warnt vor Abofalle mit Fake-DHL-Benachrichtigung
Im Zuge der Coronakrise sind schon einige Kriminelle auf den Plan getreten, um die Situation für sich auszunutzen. Jetzt warnt die Verbraucherschutzzentrale Hamburg vor einer Masche, mit der unbedarfte Internetnutzer in eine Abofalle gelockt werden sollen.
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Der Trick dabei ist schon ein "alter Bekannter", doch durch Corona hat er nun viel mehr Aufwind bekommen. In den letzten Wochen gab es demnach viele Beschwerden bei den Verbraucherschützern. Es geht dabei um einen Scam im Namen von DHL. Dabei versuchen Betrüger ihre Opfer angeblich im Namen von DHL zur Eingabe ihrer Kontoverbindungen zu bringen.
Schon rund um die Weihnachtszeit gab es eine ähnliche Welle, bei der die Betrüger E-Mails versenden, in denen sie über angeblich "nicht zustellbare Pakete" informieren. Da derzeit durch die Quarantäne-Anordnungen viel mehr Menschen als regulär im Internet bestellen, erhoffen sich die Cyberkriminellen, auch mehr potentielle Opfer anzulocken - und damit liegen sie allem Anschein nach richtig.
Bei dem Trick erhalten Betroffene zunächst entweder eine SMS mit dem kurzen Hinweis über ein nicht zustellbares Paket oder eine E-Mail mit ähnlichem Inhalt. Diese erste Nachricht ist kurz und enthält neben der Information zu dem verwaisten Paket noch einen Link zu einer Webseite, auf der man weitere Informationen findet:
Weiter heißt es dann auf der Webseite, zum Beispiel, dass das Paket nur gegen Zahlung einer geringen Summe - meist um die 2 Euro - bearbeitet oder noch einmal ein Zustellversuch unternommen werden könne. Es folgt ein weiterer Link zu einer angeblichen DHL-Seite, bei der man nun für die weitere Bearbeitung erst einmal Geld überweisen soll.
Siehe auch:
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Der Trick dabei ist schon ein "alter Bekannter", doch durch Corona hat er nun viel mehr Aufwind bekommen. In den letzten Wochen gab es demnach viele Beschwerden bei den Verbraucherschützern. Es geht dabei um einen Scam im Namen von DHL. Dabei versuchen Betrüger ihre Opfer angeblich im Namen von DHL zur Eingabe ihrer Kontoverbindungen zu bringen.
Schon rund um die Weihnachtszeit gab es eine ähnliche Welle, bei der die Betrüger E-Mails versenden, in denen sie über angeblich "nicht zustellbare Pakete" informieren. Da derzeit durch die Quarantäne-Anordnungen viel mehr Menschen als regulär im Internet bestellen, erhoffen sich die Cyberkriminellen, auch mehr potentielle Opfer anzulocken - und damit liegen sie allem Anschein nach richtig.
Bei dem Trick erhalten Betroffene zunächst entweder eine SMS mit dem kurzen Hinweis über ein nicht zustellbares Paket oder eine E-Mail mit ähnlichem Inhalt. Diese erste Nachricht ist kurz und enthält neben der Information zu dem verwaisten Paket noch einen Link zu einer Webseite, auf der man weitere Informationen findet:
- Unzustellbares Paket! Status: Ihre Sendung ist im Verteilerzentrum angehalten worden. Verfolgen Sie Ihre Sendung: xxxxxxxx
Weiter heißt es dann auf der Webseite, zum Beispiel, dass das Paket nur gegen Zahlung einer geringen Summe - meist um die 2 Euro - bearbeitet oder noch einmal ein Zustellversuch unternommen werden könne. Es folgt ein weiterer Link zu einer angeblichen DHL-Seite, bei der man nun für die weitere Bearbeitung erst einmal Geld überweisen soll.
Plötzlich hat man ein Abo
Laut dem Verbraucherschutz Hamburg findet man im Kleindruckten dieser Seite dann folgendes: "In kleiner Schrift neben einer Häkchen-Box zu den Nutzungsbedingungen wird gleichzeitig darauf hingewiesen, dass beim Fortfahren des Prozesses nach einer fünftägigen Testperiode ein Abonnement von 69,95 Euro für einen unbekannten Dienst startet", so die Verbraucherschützer. Es ist zudem auch nicht ausgeschlossen, dass die verlinkten Webseiten Malware-Schleudern sind oder versuchen die eingegebenen Daten noch für weitere Zwecke zu nutzen.Tipp für ungewöhnliche Benachrichtigungen
Wer ähnlichen Spam oder Phishing-Nachrichten bekommt, kann sie zum Beispiel auch bei onlinewarnung.de melden und überprüfen lassen.Siehe auch:
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