Vodafone-Chef lässt die Sticheleien der Telekom ins Leere laufen
Die aktuelle Sonderaktion, mit der Vodafone Verträge für seine schnellste Kabel-Anbindung verkauft, sei keinesfalls darin begründet, dass man die Anschlüsse anders nicht loswerden kann. Das betonte Hannes Ametsreiter, der Chef der deutschen Vodafone-Sparte.
Er reagierte damit auf eine Spitze aus den Reihen der Konkurrenz. Tim Höttges, Chef der Deutschen Telekom, hatte während der Bilanzkonferenz seines Konzerns erklärt, dass man angesichts der aktuellen Zahlen gar keine Notwendigkeit sehe, sich mit besonderen Maßnahmen gegen Vodafone zu erwehren. Und eine Preissenkung beim Spitzenprodukt um die Hälfte sei im Grunde nur mit Absatzproblemen zu erklären, führte Höttges aus.
Gegenüber der Rheinischen Post erklärte Ametsreiter nun aber, dass dies keineswegs der Fall sei. Er verwies auf die offiziellen Quartalsbilanzen, die kürzlich von beiden Unternehmen veröffentlicht wurden und nach denen Vodafone mit 153.000 neuen Verträgen für Netzanbindungen zum Kabelnetz dreimal so viele stationäre Internet-Anbindungen verkauft habe wie die Telekom in ihrem DSL-Segment.
Aktuell kann Vodafone die entsprechenden Bandbreiten rund 17 Millionen Haushalten bundesweit zur Verfügung stellen. Mehr sollen in den kommenden Monaten hinzukommen. In zwei Jahren will man die Abdeckung auf 25 Millionen Haushalte hochtreiben. Das und auch das jüngste Sonderangebot sind somit eher als Kampfansage an die Telekom zu verstehen, der man nach der Unitymedia-Übernahme erstmals im ganzen Land mit einer eigenen Festnetz-Infrastruktur gegenübertreten kann.
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Siehe auch: Vodafone startet neuen Cable Max-Tarif mit 1000 Mbit/s für 40 Euro
Gegenüber der Rheinischen Post erklärte Ametsreiter nun aber, dass dies keineswegs der Fall sei. Er verwies auf die offiziellen Quartalsbilanzen, die kürzlich von beiden Unternehmen veröffentlicht wurden und nach denen Vodafone mit 153.000 neuen Verträgen für Netzanbindungen zum Kabelnetz dreimal so viele stationäre Internet-Anbindungen verkauft habe wie die Telekom in ihrem DSL-Segment.
Zeitlich begrenzt
Und auch die Nachfrage nach dem Angebot mit 1000 Megabit pro Sekunde im Downstream sei "extrem hoch", so der Vodafone-Chef. Er kündigte im Zuge dessen aber auch an, dass die Sonderaktion in einigen Wochen auslaufen wird. Ab dem 5. April werden die fraglichen Tarife wieder teurer. Allerdings, so sicherte Ametsreiter zu, werde man weiterhin einen attraktiven Preis anbieten. Das klingt danach, als wolle das Unternehmen die früheren rund 70 Euro unterbieten.Aktuell kann Vodafone die entsprechenden Bandbreiten rund 17 Millionen Haushalten bundesweit zur Verfügung stellen. Mehr sollen in den kommenden Monaten hinzukommen. In zwei Jahren will man die Abdeckung auf 25 Millionen Haushalte hochtreiben. Das und auch das jüngste Sonderangebot sind somit eher als Kampfansage an die Telekom zu verstehen, der man nach der Unitymedia-Übernahme erstmals im ganzen Land mit einer eigenen Festnetz-Infrastruktur gegenübertreten kann.
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Christian Kahle
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