Geld für 5G-Ausbau: Vodafone bringt seine Funk-Masten an die Börse
Der Mobilfunkkonzern Vodafone verscherbelt einen wichtigen Teil seiner Infrastruktur. Die Mobilfunktürme sollen ab dem kommenden Jahr als eigene Aktiengesellschaft an der Börse gelistet sein, teilte das Unternehmen mit.
Die Firma unter dem Namen Vantage Towers gibt es bereits als Tochterunternehmen, in dem die Verwaltung und der Betrieb aller Funkmasten auf dem europäischen Festland zusammengeschlossen ist. Der Bereich soll einen operativen Gewinn in Höhe von 690 Millionen Euro im Jahr vorweisen können. In Großbritannien gibt es einen ähnlichen Betreiber namens CTIL, der eventuell auch in die neue Aktiengesellschaft eingebracht wird.
Hintergrund dessen ist eine Zusage des Vodafone-Chefs Nick Read an die Aktionäre, das feste Betriebsvermögen möglichst zu Geld zu machen und somit flexibler bei den Finanzen zu werden. Der Börsengang würde ordentlich Geld in die Konzernkasse spülen. Schätzungen belaufen sich auf einen Firmenwert von 10 Milliarden bis 20 Milliarden Euro - allerdings wird wahrscheinlich nicht die komplette Tochter abgegeben.
Für Deutschland machte Vodafone darüber hinaus seine jüngsten Geschäftszahlen öffentlich. Diese zeigten, wie positiv die Corona-Krise sich auf das Unternehmen auswirkte. Immerhin nutzten viel mehr Menschen die Möglichkeiten der mobilen Datenanbindungen. Aber auch die Integration des übernommenen Kabel-Betreibers Unitmedia machte sich bemerkbar. Der Service-Umsatz kletterte dadurch um rund ein Viertel auf 2,8 Milliarden Euro in den zurückliegenden drei Monaten.
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Hintergrund dessen ist eine Zusage des Vodafone-Chefs Nick Read an die Aktionäre, das feste Betriebsvermögen möglichst zu Geld zu machen und somit flexibler bei den Finanzen zu werden. Der Börsengang würde ordentlich Geld in die Konzernkasse spülen. Schätzungen belaufen sich auf einen Firmenwert von 10 Milliarden bis 20 Milliarden Euro - allerdings wird wahrscheinlich nicht die komplette Tochter abgegeben.
Stabile Rendite
Die Einnahmen sollen unter anderem in die aktive Infrastruktur investiert werden, mit der zukünftig die neuen 5G-Dienste angeboten werden. Der schnelle Ausbau der Netze ist wahrscheinlich kaum möglich, wenn er ausschließlich aus den normalen Überschüssen des Tagesgeschäfts bezahlt werden müsste. Für die Anleger an den Börsen sind Aktien an solchen Funkturm-Firmen quasi Selbstläufer. Es ist zwar nicht mit spektakulären Kursgewinnen zu rechnen, dafür versprechen die Anlagen aber stetige Einnahmen aus den Mieten, die die Netzbetreiber nach der Ausgründung bezahlen.Für Deutschland machte Vodafone darüber hinaus seine jüngsten Geschäftszahlen öffentlich. Diese zeigten, wie positiv die Corona-Krise sich auf das Unternehmen auswirkte. Immerhin nutzten viel mehr Menschen die Möglichkeiten der mobilen Datenanbindungen. Aber auch die Integration des übernommenen Kabel-Betreibers Unitmedia machte sich bemerkbar. Der Service-Umsatz kletterte dadurch um rund ein Viertel auf 2,8 Milliarden Euro in den zurückliegenden drei Monaten.
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