Microsoft will als CO2-Senke rückwirkend klimaneutral werden
Microsoft hat in Sachen Klimaschutz ein ambitioniertes neues Ziel ausgegeben: Der Konzern will nicht mehr nur im laufenden Betrieb CO2-neutral werden, sondern rückwirkend über die gesamte Unternehmensgeschichte hinweg.
Spätestens im Jahr 2050 will Microsoft an einem Punkt angelangt sein, an dem man hinsichtlich der CO2-Emissionen mit Blick zurück bis zum Jahr 1975 klimaneutral ist. Laut Microsoft-Chef Satya Nadella geht das natürlich nicht, indem man den ökologischen Fußabdruck einfach nur auf Null reduziert. Vielmehr müsse man "kohlenstoffnegativ" werden, um die eigenen "Sünden" der vergangenen Jahrzehnte zu kompensieren.
"Wir befinden uns in DER Dekade, in der drängende Aufgaben erledigt werden müssen", sagte Nadella. In einem ersten Schritt habe man daher einen "Climate Innovation Fund" eingerichtet, der binnen der kommenden vier Jahre 1 Milliarde Dollar in die Entwicklung von Technologien und Verfahren investieren soll, mit denen sich Treibhausgase wieder ein Stück weit aus der Atmosphäre herausholen lassen.
Die neue Zielsetzung ist in der Industrie durchaus eine recht klare Ansage. Der Konkurrent Amazon beispielsweise arbeitet gerade einmal darauf hin, bis 2040 CO2-neutral zu sein. Die beiden Unternehmen lassen sich hier teils auch direkt vergleichen, weil beide enorme Mengen Energie zum Betrieb ihrer Datenzentren und sonstigen Cloud-Infrastrukturen benötigen.
Siehe auch: Amazon droht Mitarbeitern, die sich für Klimawandel engagieren
"Wir befinden uns in DER Dekade, in der drängende Aufgaben erledigt werden müssen", sagte Nadella. In einem ersten Schritt habe man daher einen "Climate Innovation Fund" eingerichtet, der binnen der kommenden vier Jahre 1 Milliarde Dollar in die Entwicklung von Technologien und Verfahren investieren soll, mit denen sich Treibhausgase wieder ein Stück weit aus der Atmosphäre herausholen lassen.
Ein Stufen-Plan
Die Redmonder haben außerdem mehrere Stufen definiert, an denen sich die Fortschritte messen und bewerten lassen sollen. So will man alle Aktivitäten des Unternehmens in fünf Jahren vollständig mit Energie aus regenerativen Quellen versorgen. Bis 2030 soll dann der Tagesbetrieb des Unternehmens klimaneutral sein. Die dann folgenden beiden Jahrzehnte will man die entscheidenden Schritte weiter gehen, um auch alle in der Vergangenheit verursachten Treibhaus-Emissionen kompensiert zu haben.Die neue Zielsetzung ist in der Industrie durchaus eine recht klare Ansage. Der Konkurrent Amazon beispielsweise arbeitet gerade einmal darauf hin, bis 2040 CO2-neutral zu sein. Die beiden Unternehmen lassen sich hier teils auch direkt vergleichen, weil beide enorme Mengen Energie zum Betrieb ihrer Datenzentren und sonstigen Cloud-Infrastrukturen benötigen.
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