Microsoft investiert hunderte Millionen Dollar in Regenwald-Aufforstung
Der Software-Konzern Microsoft steigt in größerem Umfang in die Wiederaufforstung des tropischen Regenwaldes in Brasilien ein. Mit diesem Schritt will sich das Unternehmen von den steigenden Emissionen reinwaschen, die das wachsende KI-Geschäft mit sich bringt.
Mit diesem Deal reagiert Microsoft auf die steigenden CO2-Emissionen, die durch den wachsenden Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verursacht werden. Der Betrieb von riesigen Rechenzentren, die für KI-Anwendungen benötigt werden, verschlingt enorme Mengen an Energie. Um ihre Klimaziele zu erreichen, setzen Tech-Unternehmen daher zunehmend auf CO2-Kompensationen.
Dies bedeutet letztlich, dass der CO2-Ausstoß in die Atmosphäre gar nicht gebremst wird. Stattdessen steckt man Geld in Projekte, die rechnerisch einen bestimmten Teil des Kohlenstoffs wieder aus der Atmosphäre herausziehen.
Microsofts jüngste Vereinbarung ist keine besonders große Überraschung. Das Unternehmen gehört bereits zu den weltweit größten Abnehmern von CO2-Zertifikaten aus naturbasierten Klimaschutzprojekten. Im Gegensatz zur US-Regierung, die unter Präsident Donald Trump die Bekämpfung des Klimawandels heruntergestuft und stattdessen die Förderung fossiler Brennstoffe forciert hat, geht Microsoft einen anderen Weg.
Zwar binden Bäume CO2 weniger langfristig als technologische Verfahren zur unterirdischen Speicherung, bieten aber den Vorteil, dass sie gleichzeitig Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen. Allerdings sind sie auch anfälliger für Brände und Dürren, die durch den Klimawandel zunehmen.
Der Markt für CO2-Zertifikate ist allerdings nicht unumstritten. Ein Kritikpunkt ist die schwierige Überprüfung der tatsächlichen CO2-Einsparungen pro Zertifikat. Microsoft hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, hochwertige Zertifikate aus nachhaltigen Aufforstungsprojekten zu erwerben und soll dafür auch bereit sein, mehr zu zahlen als andere Marktteilnehmer.
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Emissionen ausgleichen
Das US-Unternehmen hat mit dem brasilianischen Startup Re.green einen Vertrag über die Aufforstung von Teilen des Amazonas- und Atlantikregenwaldes unterzeichnet. Im Gegenzug erhält Microsoft über 25 Jahre hinweg CO2-Zertifikate im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar, berichtet die Financial Times.Mit diesem Deal reagiert Microsoft auf die steigenden CO2-Emissionen, die durch den wachsenden Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verursacht werden. Der Betrieb von riesigen Rechenzentren, die für KI-Anwendungen benötigt werden, verschlingt enorme Mengen an Energie. Um ihre Klimaziele zu erreichen, setzen Tech-Unternehmen daher zunehmend auf CO2-Kompensationen.
Dies bedeutet letztlich, dass der CO2-Ausstoß in die Atmosphäre gar nicht gebremst wird. Stattdessen steckt man Geld in Projekte, die rechnerisch einen bestimmten Teil des Kohlenstoffs wieder aus der Atmosphäre herausziehen.
Microsofts jüngste Vereinbarung ist keine besonders große Überraschung. Das Unternehmen gehört bereits zu den weltweit größten Abnehmern von CO2-Zertifikaten aus naturbasierten Klimaschutzprojekten. Im Gegensatz zur US-Regierung, die unter Präsident Donald Trump die Bekämpfung des Klimawandels heruntergestuft und stattdessen die Förderung fossiler Brennstoffe forciert hat, geht Microsoft einen anderen Weg.
Zuletzt +40% CO2
Der CO2-Fußabdruck von Microsoft lag 2023 bei über 17 Millionen Tonnen CO2 und anderer Treibhausgase. Das ist ein Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zu 2020, was durch die enorme Expansion des Datenzentrum-Betriebs zustande kam, der für die Berechnungen im KI-Bereich benötigt wird. Um bis zum Ende des Jahrzehnts "CO2-negativ" zu werden, will Microsoft seine Emissionen senken und gleichzeitig in CO2-Entfernungsprojekte investieren.Zwar binden Bäume CO2 weniger langfristig als technologische Verfahren zur unterirdischen Speicherung, bieten aber den Vorteil, dass sie gleichzeitig Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen. Allerdings sind sie auch anfälliger für Brände und Dürren, die durch den Klimawandel zunehmen.
Der Markt für CO2-Zertifikate ist allerdings nicht unumstritten. Ein Kritikpunkt ist die schwierige Überprüfung der tatsächlichen CO2-Einsparungen pro Zertifikat. Microsoft hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, hochwertige Zertifikate aus nachhaltigen Aufforstungsprojekten zu erwerben und soll dafür auch bereit sein, mehr zu zahlen als andere Marktteilnehmer.
Zusammenfassung
- Microsoft investiert in Regenwald-Aufforstung in Brasilien
- Vertrag mit Re.green für CO2-Zertifikate im Wert von Millionen
- Reaktion auf steigende Emissionen durch KI-Rechenzentren
- Unternehmen setzt auf CO2-Kompensation statt Emissionssenkung
- Microsoft plant, bis 2030 'CO2-negativ' zu werden
- Aufforstung schafft Lebensräume, ist aber anfällig für den Klimawandel
- Kritik an schwieriger Überprüfung von CO2-Einsparungen bei Zertifikaten
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